Wenn Rock"n"Roll auf Mystery trifft
Eine alte Rockband auf Tour, eine junge Managerin, mysteriöse Todesfälle und jede Menge Geheimnisse aus der Vergangenheit. Das ist die Ausgangslage von „Final Show“ und klang für mich wirklich spannend. Gerade die Kombination aus Thriller und Rockmusik hat mich neugierig gemacht, denn ein solches Setting begegnet mir in Büchern eher selten.
Im Mittelpunkt steht Lucy, die als junge Frau die Managerin einer bereits seit vielen Jahren bestehenden Rockband wird. Schon zu Beginn kommt es zu einem Todesfall. Je mehr Lucy über die Band und ihre Vergangenheit erfährt, desto deutlicher wird, dass hinter den verschiedenen Todesfällen offenbar mehr steckt. Ohne zu viel zu verraten: Lucy beginnt nach und nach, die Geschichte der Band und die merkwürdigen Ereignisse miteinander zu verbinden.
Die Grundidee hat mir definitiv gefallen. Auch die Bandmitglieder selbst konnten mich an einigen Stellen mit ihrer Art durchaus zum Schmunzeln bringen.
Leider konnte mich die eigentliche Thrillerhandlung dagegen nicht wirklich packen.
Mein größtes Problem war die Erzählweise. Vieles wird sehr sachlich und neutral erzählt, wodurch bei mir kaum dieses typische Thrillergefühl aufgekommen ist. Ich hatte selten das Bedürfnis, unbedingt weiterlesen zu müssen, um herauszufinden, was als Nächstes passiert. Gerade bei einem Buch, das mit mysteriösen Todesfällen und einem Geheimnis innerhalb einer Rockband arbeitet, hätte ich mir deutlich mehr Spannung und Atmosphäre gewünscht.
Auch mit den zeitlichen Abläufen hatte ich teilweise Schwierigkeiten. An einigen Stellen war für mich nicht sofort ersichtlich, ob die Story in der Gegenwart weiter geht oder wie so oft wieder in der Vergangenheit gelandet ist. Teilweise fielen Wechsel mit Seitenumbrüchen zusammen, sodass ich erst nach einigen Sätzen bemerkt habe, dass inzwischen eine andere Zeit gemeint war. Das hat meinen Lesefluss leider immer wieder etwas gestört.
Besonders schade fand ich außerdem, wie mit dem ersten Todesfall umgegangen wurde. Ich hatte erwartet, dass dieser deutlich mehr Raum bekommt und vielleicht einen stärkeren Spannungsaufbau auslöst. Stattdessen wurde der Tote für meinen Geschmack ziemlich schnell abgehandelt und die Aufklärung erfolgte innerhalb weniger Sätze. Dadurch blieb mir dieser Handlungsstrang kaum im Gedächtnis, was bei einem Thriller natürlich eher ungünstig ist.
Auch die späteren „Unfälle“ konnten mich leider nicht besonders überraschen. Vieles war für mich vorhersehbar, sodass die großen Aha-Momente, auf die ich bei einem Thriller gehofft hatte, ausgeblieben sind.
Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Das Setting rund um die Rockmusik war für mich definitiv der interessanteste Teil. Die Atmosphäre der alten Rockszene, die Verweise auf andere Bands und die Idee, eine fiktive Band in reale musikalische Zeitepochen einzubetten, fand ich wirklich gelungen. Genau davon hätte ich mir sogar noch mehr gewünscht.
Unterm Strich hatte „Final Show“ für mich also eine interessante Ausgangsidee und ein ungewöhnliches Setting, konnte mich mit seiner Umsetzung aber leider nicht ausreichend fesseln. Die eher sachliche Erzählweise, die teilweise unklaren Zeitsprünge und die für mich vorhersehbaren Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass die Spannung größtenteils auf der Strecke blieb.
Für Rockmusikfans könnte das Buch trotzdem interessant sein, besonders wenn man Spaß an Geschichten über Bands und den Anspielungen auf die Rockgeschichte hat. Wer allerdings einen Thriller mit viel Spannung, überraschenden Wendungen und einer dichten Atmosphäre sucht, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas niedriger ansetzen.
Im Mittelpunkt steht Lucy, die als junge Frau die Managerin einer bereits seit vielen Jahren bestehenden Rockband wird. Schon zu Beginn kommt es zu einem Todesfall. Je mehr Lucy über die Band und ihre Vergangenheit erfährt, desto deutlicher wird, dass hinter den verschiedenen Todesfällen offenbar mehr steckt. Ohne zu viel zu verraten: Lucy beginnt nach und nach, die Geschichte der Band und die merkwürdigen Ereignisse miteinander zu verbinden.
Die Grundidee hat mir definitiv gefallen. Auch die Bandmitglieder selbst konnten mich an einigen Stellen mit ihrer Art durchaus zum Schmunzeln bringen.
Leider konnte mich die eigentliche Thrillerhandlung dagegen nicht wirklich packen.
Mein größtes Problem war die Erzählweise. Vieles wird sehr sachlich und neutral erzählt, wodurch bei mir kaum dieses typische Thrillergefühl aufgekommen ist. Ich hatte selten das Bedürfnis, unbedingt weiterlesen zu müssen, um herauszufinden, was als Nächstes passiert. Gerade bei einem Buch, das mit mysteriösen Todesfällen und einem Geheimnis innerhalb einer Rockband arbeitet, hätte ich mir deutlich mehr Spannung und Atmosphäre gewünscht.
Auch mit den zeitlichen Abläufen hatte ich teilweise Schwierigkeiten. An einigen Stellen war für mich nicht sofort ersichtlich, ob die Story in der Gegenwart weiter geht oder wie so oft wieder in der Vergangenheit gelandet ist. Teilweise fielen Wechsel mit Seitenumbrüchen zusammen, sodass ich erst nach einigen Sätzen bemerkt habe, dass inzwischen eine andere Zeit gemeint war. Das hat meinen Lesefluss leider immer wieder etwas gestört.
Besonders schade fand ich außerdem, wie mit dem ersten Todesfall umgegangen wurde. Ich hatte erwartet, dass dieser deutlich mehr Raum bekommt und vielleicht einen stärkeren Spannungsaufbau auslöst. Stattdessen wurde der Tote für meinen Geschmack ziemlich schnell abgehandelt und die Aufklärung erfolgte innerhalb weniger Sätze. Dadurch blieb mir dieser Handlungsstrang kaum im Gedächtnis, was bei einem Thriller natürlich eher ungünstig ist.
Auch die späteren „Unfälle“ konnten mich leider nicht besonders überraschen. Vieles war für mich vorhersehbar, sodass die großen Aha-Momente, auf die ich bei einem Thriller gehofft hatte, ausgeblieben sind.
Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Das Setting rund um die Rockmusik war für mich definitiv der interessanteste Teil. Die Atmosphäre der alten Rockszene, die Verweise auf andere Bands und die Idee, eine fiktive Band in reale musikalische Zeitepochen einzubetten, fand ich wirklich gelungen. Genau davon hätte ich mir sogar noch mehr gewünscht.
Unterm Strich hatte „Final Show“ für mich also eine interessante Ausgangsidee und ein ungewöhnliches Setting, konnte mich mit seiner Umsetzung aber leider nicht ausreichend fesseln. Die eher sachliche Erzählweise, die teilweise unklaren Zeitsprünge und die für mich vorhersehbaren Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass die Spannung größtenteils auf der Strecke blieb.
Für Rockmusikfans könnte das Buch trotzdem interessant sein, besonders wenn man Spaß an Geschichten über Bands und den Anspielungen auf die Rockgeschichte hat. Wer allerdings einen Thriller mit viel Spannung, überraschenden Wendungen und einer dichten Atmosphäre sucht, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas niedriger ansetzen.