Ein düsterer Thriller zwischen Schuld und Einsamkeit.

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
fönbo Avatar

Von

Der Prolog baut mit Schmerz, Angst und diesem unheimlichen Licht im Wald eine beklemmende Atmosphäre auf.

Inhaltlich geht es weniger um schnelle Action als um Verlust, Schuld und die Frage, wie weit man für die Wahrheit gehen darf.

Der Aufbau mit den Zeitsprüngen zwischen "Heute" und "Damals" sorgt dafür, dass sich die Spannung langsam, aber stetig verdichtet.

Der Sprachstil ist direkt, bildhaft und manchmal roh, wodurch Gefühle wie Panik, Trauer und Wut sehr nahbar wirken.

Die Figuren fühlen sich lebendig an, weil sie widersprüchlich handeln und nicht heroisiert werden.

Das Cover passt für mich gut zur Stimmung der Geschichte, weil es diese einsame, bedrohliche Weite und das Gefühl von Beobachtung transportiert.

Nach der Leseprobe möchte ich gerne weiterzulesen, um herauszufinden, wem man hier wirklich trauen kann.