Spannung pur?

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Die ersten Seiten ziehen einen sofort in eine beklemmende, fast schon klaustrophobische Atmosphäre hinein. Die Einsamkeit des Firetowers, die Weite des Nationalparks und das ständige Gefühl von Beobachtung schaffen eine intensive Spannung, die von Anfang an unter der Haut sitzt. Aaron wirkt neugierig, suchend – und gleichzeitig verletzlich, was seine Faszination für Kian sofort nachvollziehbar macht.
Kian bleibt zunächst rätselhaft und geheimnisvoll. Schon in den ersten Begegnungen schwingt etwas Ungesagtes mit, eine unterschwellige Gefahr, die man als Leser*in deutlich spürt, auch wenn Aaron sie noch verdrängt. Die Anziehung zwischen den beiden ist greifbar, aber nie leicht oder unbeschwert – vielmehr liegt über allem ein dunkler Schatten.
Der Einstieg verspricht keine leichte Romance, sondern ein psychologisch spannendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Vertrauen, Nähe und Misstrauen von Anfang an eng miteinander verwoben sind. Man merkt schnell: Hier steuert alles auf ein Ereignis zu, das unausweichlich scheint.