"Deine Wahrheit hat System. Deine Wahrheit bringt mich um."
Ich habe „Firewatch“ zum Vorablesen gewonnen und war sehr froh darüber. Thriller lese ich ohnehin sehr gerne – jedenfalls war das meine Erwartung. Bekommen habe ich jedoch viel mehr. Das Buch ist eine wahnsinnig gelungene Kombination aus New Adult, Suspense Romance und Thriller. Andere Werke mit diesem Genre-Mix konnten mich bisher nicht überzeugen, bei „Firewatch“ war das anders.
Aber worum geht’s? Kurz gesagt: Der Protagonist Robin ist überzeugt zu wissen, wer seinen besten Freund Aaron hat verschwinden lassen. Da die Polizei sehr zurückhaltend ermittelt, beschließt Robin, selbst aktiv zu werden und Kian als Täter zu überführen.
Die Atmosphäre lebt von Small-Town-Vibes, Nationalpark-Idylle und dem ständigen Gefühl, dass Gefahr in der Luft liegt. Mit Robin bekommt man einen mehr als sympathischen Protagonisten, den man einfach lieben muss. Klar bewegen sich einige seiner Entscheidungen auf einem schmalen Grat zwischen Mut und Dummheit, sodass ich mich manchmal nicht entscheiden konnte, ob ich ihn am liebsten in den Arm nehmen oder schütteln würde. Auch andere Figuren lösen diese Ambivalenz aus und sind definitiv nicht flach oder eindimensional. Wir lernen sie durch verschiedene Perspektiven und Zeitebenen gut kennen.
Die Wechsel zwischen Damals und Heute bringen ordentlich Spannung mit sich. Zwar hatte ich um Seite 120 kurzzeitig die Sorge, dass diese abflachen könnte, doch das erwies sich eindeutig als unbegründet. Das Ende ist in Teilen vielleicht vorhersehbar, was aber gut zu verkraften ist.
„Firewatch“ war definitiv eine tolle Überraschung für mich. Die Kombination aus einer intensiven queeren Liebesgeschichte und einem spannenden Thriller ist hier einfach sehr gelungen.
Aber worum geht’s? Kurz gesagt: Der Protagonist Robin ist überzeugt zu wissen, wer seinen besten Freund Aaron hat verschwinden lassen. Da die Polizei sehr zurückhaltend ermittelt, beschließt Robin, selbst aktiv zu werden und Kian als Täter zu überführen.
Die Atmosphäre lebt von Small-Town-Vibes, Nationalpark-Idylle und dem ständigen Gefühl, dass Gefahr in der Luft liegt. Mit Robin bekommt man einen mehr als sympathischen Protagonisten, den man einfach lieben muss. Klar bewegen sich einige seiner Entscheidungen auf einem schmalen Grat zwischen Mut und Dummheit, sodass ich mich manchmal nicht entscheiden konnte, ob ich ihn am liebsten in den Arm nehmen oder schütteln würde. Auch andere Figuren lösen diese Ambivalenz aus und sind definitiv nicht flach oder eindimensional. Wir lernen sie durch verschiedene Perspektiven und Zeitebenen gut kennen.
Die Wechsel zwischen Damals und Heute bringen ordentlich Spannung mit sich. Zwar hatte ich um Seite 120 kurzzeitig die Sorge, dass diese abflachen könnte, doch das erwies sich eindeutig als unbegründet. Das Ende ist in Teilen vielleicht vorhersehbar, was aber gut zu verkraften ist.
„Firewatch“ war definitiv eine tolle Überraschung für mich. Die Kombination aus einer intensiven queeren Liebesgeschichte und einem spannenden Thriller ist hier einfach sehr gelungen.