Liebe und Verrat - so nah beieinander
Colin Hadler schreibt sehr spannend, er macht das Buch zu einem richtigen Page Turner. Dabei steigert sich das Geschriebene zu einem richtigen Crescendo, bis alles buchstäblich in Flammen aufgeht.
Ein paar humorvolle Einlagen gibt es auch, so habe ich nicht gewusst, wofür Männer Tannenzapfen noch verwenden können. Wirklich Jungs? Mein nächster Waldspaziergang werde ich die Nadelbäume mit Hintergedanken umarmen.
Spaß beiseite. Diese Leichtigkeit, das Spritzige der ersten Kapitel, verliert sich im Laufe des Romans, die Geschichte entwickelt sich rasant zu einem waschechten Krimi, wobei der vermeintliche Mörder beim Leser bald erste Zweifel weckt, ob er wirklich der Täter ist. Dabei scheint er zu sehr von eigenen Dämonen verfolgt zu werden.
Zwei Freunde wollen den Mörder ihres dritten Freundes, Aaron, überführen. Doch Kian, der Schriftsteller ist es dann doch nicht. Hadler legt mehrere falsche Spuren aus, Jack, Aarons Bruder oder Bella, seine Ex-Freundin rücken kurzzeitig in den Fokus, um dann wieder zu verschwinden, anderen Verdächtigen oder Spekulationen Raum zu machen. Es müssen fünf Menschen sterben, bis das Gemetzel ein Ende findet.
Colin Hadler wechselt die Schauplätze, mal das Naturschutzgebiet, dann die Straßen der Kleinstadt, das Theater, Kians Haus und Robins Wohnung, alle mit einer eigenen Aura, eigenem Charakter. Das Buch beginnt und endet im Naturreservat mit Aarons Ankunft und Tod im Wald. Der Kreis schließt sich.
Alles in allem, ein durchtriebenes Spiel um Tod, Liebe, Zuversicht und Verrat. Wobei bis gegen Ende nicht klar ist, wer der echte Schuldige ist.
Ein paar humorvolle Einlagen gibt es auch, so habe ich nicht gewusst, wofür Männer Tannenzapfen noch verwenden können. Wirklich Jungs? Mein nächster Waldspaziergang werde ich die Nadelbäume mit Hintergedanken umarmen.
Spaß beiseite. Diese Leichtigkeit, das Spritzige der ersten Kapitel, verliert sich im Laufe des Romans, die Geschichte entwickelt sich rasant zu einem waschechten Krimi, wobei der vermeintliche Mörder beim Leser bald erste Zweifel weckt, ob er wirklich der Täter ist. Dabei scheint er zu sehr von eigenen Dämonen verfolgt zu werden.
Zwei Freunde wollen den Mörder ihres dritten Freundes, Aaron, überführen. Doch Kian, der Schriftsteller ist es dann doch nicht. Hadler legt mehrere falsche Spuren aus, Jack, Aarons Bruder oder Bella, seine Ex-Freundin rücken kurzzeitig in den Fokus, um dann wieder zu verschwinden, anderen Verdächtigen oder Spekulationen Raum zu machen. Es müssen fünf Menschen sterben, bis das Gemetzel ein Ende findet.
Colin Hadler wechselt die Schauplätze, mal das Naturschutzgebiet, dann die Straßen der Kleinstadt, das Theater, Kians Haus und Robins Wohnung, alle mit einer eigenen Aura, eigenem Charakter. Das Buch beginnt und endet im Naturreservat mit Aarons Ankunft und Tod im Wald. Der Kreis schließt sich.
Alles in allem, ein durchtriebenes Spiel um Tod, Liebe, Zuversicht und Verrat. Wobei bis gegen Ende nicht klar ist, wer der echte Schuldige ist.