On Fire
"Firewatch" war mein zweites Buch von Colin Hadler. Nachdem mir "Seven Ways to Tell a Lie" schon extrem gut gefallen hat, musste "Firewatch" folgen und ich kann schon mal sagen, es hat mich nicht enttäuscht.
Es geht um Robin, der verzweifelt versucht, den Mörder seines besten Freundes zu überführen. Dafür geht er sogar soweit, ihn zu daten, um Aaron zu rächen. Doch womit er nicht rechnet, sind die Zweifel, die in ihm aufkommen...
Romantic Suspense, nun ja, nicht unbedingt mein Genre, aber das Buch ist trotzdem als Thriller ausgeschrieben und was will ich bei Colin Hadler schon falsch machen?
Diese Denke hat sich zum Glück gelohnt.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Wir erfahren einerseits von Aarons Zeit im Firewatch Tower und wie er Kian begegnet ist. Im Hier und Jetzt begleiten wir Robin und Haley, wie sie versuchen mehr über Kian und das,was im Nationalpark passiert ist, herauszufinden. Es werden immer mehr Handlungsstränge aus der Vergangenheit sowohl Aarons als auch Kians und zusätzliche Nebenfiguren eingeführt, die die Spannung steigern. Außerdem gibt es Einschübe auf schwarzen Seiten, die weder zeitlich noch personal zuzuordnen sind und poetisch, aber hart daher kommen. Das alles lädt umso mehr zum Miträtseln ein.
Wir begegnen hier wieder Colin Hadlers ureigenem Schreibstil, der weder zu gehoben noch zu jugendlich, jedoch immer fesselnd, ist. Zudem spickt er die Geschichte neben den schwarzen Seiten auch mit SMS. Die Spannung wird gekonnt zugespitzt und führt zu einem schlüssigen, wenn auch etwas wildem Ende. Ich persönlich hätte den spice nicht gebraucht, aber er bringt hier zumindest die Handlung voran, von daher kann ich damit leben. Insgesamt werden hier, wie auch im Vorgänger, viele wichtige und berührende Themen angesprochen wie Selbstliebe, queernes, (TW): Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, seggsuelle Übergriffe, V*rg*w*lt*g*ng und Narzissmus.
Hadler schafft es, diese Themen teilweise zart und behutsam anzugehen, was ich wirklich gut fand. Das Ende war, wie gesagt, überzeugend, wenn auch etwas touch too much. Es schwang ein Hauch Feminismus mit, was mich besonders gefreut hat.
Alles in allem vergebe ich daher 4,5 von 5 Sternen.
Es geht um Robin, der verzweifelt versucht, den Mörder seines besten Freundes zu überführen. Dafür geht er sogar soweit, ihn zu daten, um Aaron zu rächen. Doch womit er nicht rechnet, sind die Zweifel, die in ihm aufkommen...
Romantic Suspense, nun ja, nicht unbedingt mein Genre, aber das Buch ist trotzdem als Thriller ausgeschrieben und was will ich bei Colin Hadler schon falsch machen?
Diese Denke hat sich zum Glück gelohnt.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Wir erfahren einerseits von Aarons Zeit im Firewatch Tower und wie er Kian begegnet ist. Im Hier und Jetzt begleiten wir Robin und Haley, wie sie versuchen mehr über Kian und das,was im Nationalpark passiert ist, herauszufinden. Es werden immer mehr Handlungsstränge aus der Vergangenheit sowohl Aarons als auch Kians und zusätzliche Nebenfiguren eingeführt, die die Spannung steigern. Außerdem gibt es Einschübe auf schwarzen Seiten, die weder zeitlich noch personal zuzuordnen sind und poetisch, aber hart daher kommen. Das alles lädt umso mehr zum Miträtseln ein.
Wir begegnen hier wieder Colin Hadlers ureigenem Schreibstil, der weder zu gehoben noch zu jugendlich, jedoch immer fesselnd, ist. Zudem spickt er die Geschichte neben den schwarzen Seiten auch mit SMS. Die Spannung wird gekonnt zugespitzt und führt zu einem schlüssigen, wenn auch etwas wildem Ende. Ich persönlich hätte den spice nicht gebraucht, aber er bringt hier zumindest die Handlung voran, von daher kann ich damit leben. Insgesamt werden hier, wie auch im Vorgänger, viele wichtige und berührende Themen angesprochen wie Selbstliebe, queernes, (TW): Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, seggsuelle Übergriffe, V*rg*w*lt*g*ng und Narzissmus.
Hadler schafft es, diese Themen teilweise zart und behutsam anzugehen, was ich wirklich gut fand. Das Ende war, wie gesagt, überzeugend, wenn auch etwas touch too much. Es schwang ein Hauch Feminismus mit, was mich besonders gefreut hat.
Alles in allem vergebe ich daher 4,5 von 5 Sternen.