Packender Genre-Mix mit Gänsehaut-Garantie
Zuallererst muss ich dem Autor Colin Hadler ein riesiges Lob für dieses absolute Meisterwerk im relativ neuen Genre des Queeren Mystery Romance aussprechen. Er hat es geschafft, dass nicht nur die tatsächlichen Figuren Charaktere in seinem Buch sind, sondern auch deren sexuelle Orientierungen, die eine offensichtliche Rolle einnehmen, dabei aber weder belehrend noch aufgedrückt wirken.
Der Plot ist klar: Freundesgruppe, Aaron verschwindet, Haley und besonders Robin suchen nach ihm. Wer ist Kian und was hat er mit Aarons Verschwinden zu tun? Bis zum Ende stellt man sich selbst, ebenso wie Robin, diese Frage. Bis zum Höhepunkt ist der Ausgang der Geschichte nicht ganz klar, obwohl im Nachhinein die Hinweise zum Täter natürlich auffallen.
Die Spannung zwischen Aaron und Kian ist toll beschrieben. Immer auf einem schmalen Grat zwischen spicy romance und Thriller. Mal driftet es mehr in die eine, mal in die andere Richtung. Währenddessen ist die Beziehung von Kian zu Robin gefühlvoller und in gewisser Weise auch echter.
Die Hintergrundgeschichte von Kian ist ein bisschen dürftig durchdacht, passt aber alles in allem schon. Im Zeitalter des Internets hätte man (Kian oder Hadler selbst?) sich mehr Mühe geben können, allerding ist Robin auch ziemlich leicht zu begeistern.
Das Setting Feuerturm in einem Nationalpark in den USA ist eine absolut grandiose Idee von Colin Hadler gewesen. Etwas Vergleichbares habe ich zumindest noch nicht gelesen. Die ständig schwelende Gefahr durch das Feuer, aber auch durch die Damals/ Heute-Erzählstruktur geht einem so richtig an die Nerven. Man fiebert mit den Charakteren mit und erfährt tatsächlich erst nach dem Zuklappen des Buches wieder eine gewisse Erleichterung. Stellenweise fühlt sich das tolle Setting dann aber leider wieder wie ein Nebenschauplatz an. Insbesondere wenn die Geschichte gerade an einem anderen Ort spielt und der Feuerturm eben nicht mehr ist als ein Hintergrundbild.
Die Sprache ist leicht und einfach verständlich. An einigen Stellen wird es dann gewollt poetisch, was den Lesefluss ein bisschen gestört hat. Ein kleiner, aber unbedeutender Logikfehler ist mir aufgefallen.
Im Laufe des Buches erzählt Kian wie er Geschichten schreibt. Ich glaube, dass sich Colin Hadler selbst auch an seinen Rat gehalten hat, denn sämtliche Emotionen erreichen die Leserschaft direkt und unmittelbar und es gibt kaum Überflüssiges.
Das grundlegende Thema des Buches ist wichtig. Es verpackt zu sehen in einer durchaus spicy queeren mystery romance, ist etwas absolut Neues, von dem ich in Zukunft gerne mehr hätte. Auf jeden Fall will ich auch mehr von Colin Hadler lesen. Er hat in mir einen Fan gefunden.
Der Plot ist klar: Freundesgruppe, Aaron verschwindet, Haley und besonders Robin suchen nach ihm. Wer ist Kian und was hat er mit Aarons Verschwinden zu tun? Bis zum Ende stellt man sich selbst, ebenso wie Robin, diese Frage. Bis zum Höhepunkt ist der Ausgang der Geschichte nicht ganz klar, obwohl im Nachhinein die Hinweise zum Täter natürlich auffallen.
Die Spannung zwischen Aaron und Kian ist toll beschrieben. Immer auf einem schmalen Grat zwischen spicy romance und Thriller. Mal driftet es mehr in die eine, mal in die andere Richtung. Währenddessen ist die Beziehung von Kian zu Robin gefühlvoller und in gewisser Weise auch echter.
Die Hintergrundgeschichte von Kian ist ein bisschen dürftig durchdacht, passt aber alles in allem schon. Im Zeitalter des Internets hätte man (Kian oder Hadler selbst?) sich mehr Mühe geben können, allerding ist Robin auch ziemlich leicht zu begeistern.
Das Setting Feuerturm in einem Nationalpark in den USA ist eine absolut grandiose Idee von Colin Hadler gewesen. Etwas Vergleichbares habe ich zumindest noch nicht gelesen. Die ständig schwelende Gefahr durch das Feuer, aber auch durch die Damals/ Heute-Erzählstruktur geht einem so richtig an die Nerven. Man fiebert mit den Charakteren mit und erfährt tatsächlich erst nach dem Zuklappen des Buches wieder eine gewisse Erleichterung. Stellenweise fühlt sich das tolle Setting dann aber leider wieder wie ein Nebenschauplatz an. Insbesondere wenn die Geschichte gerade an einem anderen Ort spielt und der Feuerturm eben nicht mehr ist als ein Hintergrundbild.
Die Sprache ist leicht und einfach verständlich. An einigen Stellen wird es dann gewollt poetisch, was den Lesefluss ein bisschen gestört hat. Ein kleiner, aber unbedeutender Logikfehler ist mir aufgefallen.
Im Laufe des Buches erzählt Kian wie er Geschichten schreibt. Ich glaube, dass sich Colin Hadler selbst auch an seinen Rat gehalten hat, denn sämtliche Emotionen erreichen die Leserschaft direkt und unmittelbar und es gibt kaum Überflüssiges.
Das grundlegende Thema des Buches ist wichtig. Es verpackt zu sehen in einer durchaus spicy queeren mystery romance, ist etwas absolut Neues, von dem ich in Zukunft gerne mehr hätte. Auf jeden Fall will ich auch mehr von Colin Hadler lesen. Er hat in mir einen Fan gefunden.