Was geschah wirklich am Firetower?
Aaron übernimmt die Firewatch als Ferienjob in einem kalifornischen Nationalpark. Im Turm nebenan arbeitet Kian, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn ausübt. Aaron spürt dass Kian etwas verbirgt und verlässt heimlich seinen Posten. Seitdem ist er verschwunden. Robin, Aarons bester Freund, glaubt dass Kian etwas mit Aarons Verschwinden zu tun hat und da die Polizei die Ermittlungen eingestellt hat fasst er den Plan Kian näher zu kommen um endlich Licht ins Dunkel zu bringen.
Colin Hadlers Schreibstil ist schlicht aber flüssig und daher gut zu lesen. Wir haben ein neues und starkes Setting in den Wäldern Kaliforniens das sehr gut beschrieben wird. Die Geschichte wird hauptsächlich auf zwei Zeitebenen erzählt: man erfährt im 'Heute' was Aaron plant, um Kian zu überführen und im 'Damals' was wirklich geschehen ist. Die angenehme Kapitellänge trägt dazu bei, dass man auf beiden Zeitebenen Stück für Stück der Wahrheit näher kommt. Es werden immer wieder kleine Geheimnisse gelüftet, doch die Spannung tritt für mich immer wieder in den Hintergrund. Der Spice nimmt viel Raum ein, weshalb die Geschichte eher wie auf dem Klappentext beschrieben zu einer Suspence-Romance wird, als zu einem auf dem Cover angekündigten Thriller. Auch empfinde ich, dass die Zielgruppe eher jüngeres Publikum anspricht. Daher konnte mich die queere Geschichte, die ich als Thriller erwartet habe, nicht richtig überzeugen. 3,5 Sterne
Colin Hadlers Schreibstil ist schlicht aber flüssig und daher gut zu lesen. Wir haben ein neues und starkes Setting in den Wäldern Kaliforniens das sehr gut beschrieben wird. Die Geschichte wird hauptsächlich auf zwei Zeitebenen erzählt: man erfährt im 'Heute' was Aaron plant, um Kian zu überführen und im 'Damals' was wirklich geschehen ist. Die angenehme Kapitellänge trägt dazu bei, dass man auf beiden Zeitebenen Stück für Stück der Wahrheit näher kommt. Es werden immer wieder kleine Geheimnisse gelüftet, doch die Spannung tritt für mich immer wieder in den Hintergrund. Der Spice nimmt viel Raum ein, weshalb die Geschichte eher wie auf dem Klappentext beschrieben zu einer Suspence-Romance wird, als zu einem auf dem Cover angekündigten Thriller. Auch empfinde ich, dass die Zielgruppe eher jüngeres Publikum anspricht. Daher konnte mich die queere Geschichte, die ich als Thriller erwartet habe, nicht richtig überzeugen. 3,5 Sterne