Schon der Einstieg in die Geschichte bringt ein hohes Spannungslevel mit sich
Das signalgelbe Cover zieht den Blick direkt an, die großen Uhrzeiger, die faktisch fünf vor zwölf anzeigen, lassen ahnen, in welchem knappen Zeitraum sich die gesamten Geschichte bewegt. Dazu der Titel in großen schwarzen Lettern und der Klappentext, der neugierig macht, in einem Buchladen hätte ich sicherlich nicht widerstehen können, sofort in den Roman hinein zu lesen.
Auch die Leseprobe macht Lust auf mehr, in nur wenigen Sätzen werden die fünf Hauptfiguren vorgestellt und dennoch hatte ich bereits den Eindruck, sehr viel über die Personen zu wissen. Besonders Emma scheint mir eine interessante Protagonistin zu sein - die Leseprobe auf den Buchhandelsseiten ist etwas länger, dort habe ich mehr Einblick in ihre Vergangenheit vor Gideons Geburt erhalten. In dieser Zeit war sie eine so starke und bissige Frau, dass es für mich emotional schwierig war, dieses Bild mit der ermatteten Mutter auf dem Bahnsteig in Einklang zu bringen. Habe ich die subtilen Hinweise richtig verstanden, dass Liam Gideons Vater ist? Sein offensichtlicher Seitensprung ändert absolut nichts an dem Gesamteindruck, den ich von ihm habe, mich wundert nur, dass Emma sich auf diesen Unsympathen eingelassen haben soll.
Das Spannende an der Erzählweise ist für mich, dass ich mich sowohl in Emma, als auch in Mrs. Worth hinein versetzen kann, selbst als sie sich angesehen und innerlich eine recht negative Meinung zu dem jeweiligen Gegenüber empfinden. Nachdem die alte Dame vermutet, einen Herzinfarkt zu haben, was der allwissende Erzähler den Lesenden bereits vorab mitgeteilt hat, frage ich mich, ob die Antwort auf den fesselnden Beginn tatsächlich ein profaner Tod durch ihr still stehendes Herz sein kann. Wahrscheinlich eher nicht, ich fände es auch traurig, wenn sie nach der langen Zeit nicht mehr dazu käme, ihre Enkelkinder zu treffen.
Sonny ist meiner Meinung nach eine sehr ambivalente Persönlichkeit, einerseits wirkt er nach außen hin genau so freundlich und offen, wie sein Name suggeriert, andererseits wissen wir vom Erzähler, dass er durch seine Spielsucht tief verschuldet und wahrscheinlich wesentlich verzweifelter ist, als es den Anschein hat. Schon während der ersten Seiten ist die Spannung extrem greifbar, ich nehme an, das wird sich durch die gesamte Geschichte hinweg ziehen, deshalb möchte ich dieses fesselnde Leseerlebnis gern weiter verfolgen und würde mich sehr über einen Buchgewinn freuen.
Auch die Leseprobe macht Lust auf mehr, in nur wenigen Sätzen werden die fünf Hauptfiguren vorgestellt und dennoch hatte ich bereits den Eindruck, sehr viel über die Personen zu wissen. Besonders Emma scheint mir eine interessante Protagonistin zu sein - die Leseprobe auf den Buchhandelsseiten ist etwas länger, dort habe ich mehr Einblick in ihre Vergangenheit vor Gideons Geburt erhalten. In dieser Zeit war sie eine so starke und bissige Frau, dass es für mich emotional schwierig war, dieses Bild mit der ermatteten Mutter auf dem Bahnsteig in Einklang zu bringen. Habe ich die subtilen Hinweise richtig verstanden, dass Liam Gideons Vater ist? Sein offensichtlicher Seitensprung ändert absolut nichts an dem Gesamteindruck, den ich von ihm habe, mich wundert nur, dass Emma sich auf diesen Unsympathen eingelassen haben soll.
Das Spannende an der Erzählweise ist für mich, dass ich mich sowohl in Emma, als auch in Mrs. Worth hinein versetzen kann, selbst als sie sich angesehen und innerlich eine recht negative Meinung zu dem jeweiligen Gegenüber empfinden. Nachdem die alte Dame vermutet, einen Herzinfarkt zu haben, was der allwissende Erzähler den Lesenden bereits vorab mitgeteilt hat, frage ich mich, ob die Antwort auf den fesselnden Beginn tatsächlich ein profaner Tod durch ihr still stehendes Herz sein kann. Wahrscheinlich eher nicht, ich fände es auch traurig, wenn sie nach der langen Zeit nicht mehr dazu käme, ihre Enkelkinder zu treffen.
Sonny ist meiner Meinung nach eine sehr ambivalente Persönlichkeit, einerseits wirkt er nach außen hin genau so freundlich und offen, wie sein Name suggeriert, andererseits wissen wir vom Erzähler, dass er durch seine Spielsucht tief verschuldet und wahrscheinlich wesentlich verzweifelter ist, als es den Anschein hat. Schon während der ersten Seiten ist die Spannung extrem greifbar, ich nehme an, das wird sich durch die gesamte Geschichte hinweg ziehen, deshalb möchte ich dieses fesselnde Leseerlebnis gern weiter verfolgen und würde mich sehr über einen Buchgewinn freuen.