Wenige Minuten

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nanometer Avatar

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Der Einstieg in das Buch, der Schreibstil und das Tempo gefallen mir sehr gut. Wir lernen fünf Personen kennen, die an einem Morgen neben anderem am Bahnsteig stehen, in denen weniger Minuten später ein Zug einfahren wird. Sie stehen in unterschiedlichen Beziehungen zueinander und es ist klar, dass einer Sterben wird.
Besonders gefällt mir die Rolle des allwissenden Erzählers, der sogar die Lesenden direkt anspricht und in einer Situation quasi aus der Geschichte rauskommt, um auf die eigene Lesesituation zu verweisen.
Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Buch ist, das man ohne Probleme an einem Tag verschlingen kann.