5 Menschen, 5 Minuten. Wer hat das Überleben verdient?
Ein Bahnsteig, fünf Fremde und ein unaufhaltsam tickendes Zeitfenster von nur wenigen Minuten. Das Buch zieht einen ab der ersten Seite mitten in dieses Szenario. Bevor ich zum Inhalt komme: Das Cover sieht im Regal richtig stark aus, leuchtend gelb, aber dennoch schlicht, und wirkt sofort aufmerksamkeitserregend.
In der Story selbst steuern wir Minute für Minute auf ein dramatisches Ereignis zu, bekommen aber zwischen den einzelnen Momenten die tiefen Einblicke in die Lebensgeschichten der Charaktere serviert. Das tut dem Tempo erstaunlicherweise keinen Abbruch. Richtig stark fand ich dabei die allwissende Erzählstimme, die einen immer wieder direkt anspricht. Es fühlt sich beim Lesen fast so an, als würde das Buch persönlich mit einem sprechen. Das lässt einen intensiv darüber nachdenken, wie viel Unbekanntes hinter jedem einzelnen Passanten steckt, an dem man täglich vorbeiläuft.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich einzig, dass man sich zu Beginn erst einmal an die ständigen Perspektivwechsel gewöhnen muss, da der eigentliche Moment am Gleis immer wieder unterbrochen wird. Sobald man aber einmal mittendrin ist, greift aber ein Rad ins andere.
Besonders wichtig ist bei diesem Buch, mit den richtigen Erwartungen heranzugehen, denn auch wenn es teilweise als Thriller beworben wird, steht, wie auch auf dem Buch angegeben, der Roman-Charakter im Vordergrund. Es gibt zwar leichte Thrill-Aspekte, der Fokus liegt aber ganz klar auf den Charakterstudien und der Frage, wem man nach all den Einblicken das Überleben am meisten wünscht.
Unterm Strich war das Buch sehr gut und hat mich super unterhalten. Besonders weil es relativ kurz ist, kann man es spontan super zwischendurch lesen. Ich kann es jedem empfehlen, der z.B. The Passengers von John Marrs mochte oder Lust auf ein außergewöhnliches Erzählkonzept und psychologische Tiefe hat.
In der Story selbst steuern wir Minute für Minute auf ein dramatisches Ereignis zu, bekommen aber zwischen den einzelnen Momenten die tiefen Einblicke in die Lebensgeschichten der Charaktere serviert. Das tut dem Tempo erstaunlicherweise keinen Abbruch. Richtig stark fand ich dabei die allwissende Erzählstimme, die einen immer wieder direkt anspricht. Es fühlt sich beim Lesen fast so an, als würde das Buch persönlich mit einem sprechen. Das lässt einen intensiv darüber nachdenken, wie viel Unbekanntes hinter jedem einzelnen Passanten steckt, an dem man täglich vorbeiläuft.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich einzig, dass man sich zu Beginn erst einmal an die ständigen Perspektivwechsel gewöhnen muss, da der eigentliche Moment am Gleis immer wieder unterbrochen wird. Sobald man aber einmal mittendrin ist, greift aber ein Rad ins andere.
Besonders wichtig ist bei diesem Buch, mit den richtigen Erwartungen heranzugehen, denn auch wenn es teilweise als Thriller beworben wird, steht, wie auch auf dem Buch angegeben, der Roman-Charakter im Vordergrund. Es gibt zwar leichte Thrill-Aspekte, der Fokus liegt aber ganz klar auf den Charakterstudien und der Frage, wem man nach all den Einblicken das Überleben am meisten wünscht.
Unterm Strich war das Buch sehr gut und hat mich super unterhalten. Besonders weil es relativ kurz ist, kann man es spontan super zwischendurch lesen. Ich kann es jedem empfehlen, der z.B. The Passengers von John Marrs mochte oder Lust auf ein außergewöhnliches Erzählkonzept und psychologische Tiefe hat.