Anders als erwartet
Fünf Personen am Bahnsteig, fünf Schicksale und fünf Minuten Zeit, bis eine von ihnen stirbt. In diesem Buch geht es um die Geschichten dieser fünf Personen und die Frage: Wer stirbt und wen hätte man selbst gewählt.
Aufgrund des Klappentextes bin ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und habe atemlose Spannung erwartet, die sich in fünf Minuten abspielt. Allerdings wird der Fokus auf die persönlichen Geschichten der einzelnen Charaktere gelegt. Die Szenen am Bahnhof nehmen sehr wenig Raum ein. Vielleicht liegt es an meinen anfänglichen Erwartungen - mich konnte dieses Buch nicht so richtig abholen.
Der Schreibstil ist sehr nüchtern, aber auch außergewöhnlich. Bei den Bahnhofszenen werden wir als Leser direkt angesprochen. Die Geschichten der einzelnen Personen erinnern schon fast an einen Bericht, während die Szenen am Bahnsteig an ein Theaterstück erinnern.
Urteilt man über die Menschen? Viele mit Sicherheit. Diese Geschichte spielt ein Gedankenkarussel durch, in dem man Sympathien und Abneigungen gegenüber den Charakteren entwickelt - vor allem, nachdem man deren persönliche Geschichten gelesen hat. Ich muss gestehen, dass ich durch den sehr nüchternen Erzählstil keine große Bindung zu den Figuren aufbauen konnte, sodass es mir letztendlich egal war, wen es bei diesem Unfall trifft.
Ich kann durchaus verstehen, dass viele von diesem Buch begeistert sind. Es ist definitiv außergewöhnlich. Man sollte allerdings keinen Thriller oder Spannungsroman erwarten, sondern vielmehr eine Geschichte über die Frage, wie man über fremde Schicksale und Charaktere urteilt.
Aufgrund des Klappentextes bin ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und habe atemlose Spannung erwartet, die sich in fünf Minuten abspielt. Allerdings wird der Fokus auf die persönlichen Geschichten der einzelnen Charaktere gelegt. Die Szenen am Bahnhof nehmen sehr wenig Raum ein. Vielleicht liegt es an meinen anfänglichen Erwartungen - mich konnte dieses Buch nicht so richtig abholen.
Der Schreibstil ist sehr nüchtern, aber auch außergewöhnlich. Bei den Bahnhofszenen werden wir als Leser direkt angesprochen. Die Geschichten der einzelnen Personen erinnern schon fast an einen Bericht, während die Szenen am Bahnsteig an ein Theaterstück erinnern.
Urteilt man über die Menschen? Viele mit Sicherheit. Diese Geschichte spielt ein Gedankenkarussel durch, in dem man Sympathien und Abneigungen gegenüber den Charakteren entwickelt - vor allem, nachdem man deren persönliche Geschichten gelesen hat. Ich muss gestehen, dass ich durch den sehr nüchternen Erzählstil keine große Bindung zu den Figuren aufbauen konnte, sodass es mir letztendlich egal war, wen es bei diesem Unfall trifft.
Ich kann durchaus verstehen, dass viele von diesem Buch begeistert sind. Es ist definitiv außergewöhnlich. Man sollte allerdings keinen Thriller oder Spannungsroman erwarten, sondern vielmehr eine Geschichte über die Frage, wie man über fremde Schicksale und Charaktere urteilt.