Countdown in den Tod
Fünf Minuten vor der Einfahrt eines Zuges stehen fünf Menschen auf dem Bahnsteig und warten. Einer von ihnen wird den Zug nie besteigen, weil er vorher sterben wird. Während dieser wenigen Minuten geraten die fünf Protagonisten und drei weitere Figuren miteinander in Kontakt, meist unfreiwillig und wider Willen. Die sich überschlagenden Ereignisse und das Wissen, dass einer der Wartenden den Bahnsteig nicht lebend verlassen wird, verleihen der Handlung eine hohe Dringlichkeit und eine fast fieberhafte Spannung.
Atempausen bieten die Zwischenkapitel, in denen die fünf Hauptfiguren und ihre Lebensgeschichten näher vorgestellt werden. Dadurch erschliessen sich ihre Persönlichkeiten und die Umstände, die sie zu den Menschen gemacht haben, als die sie sich nun auf dem Bahnsteig begegnen.
Die Protagonisten sind keine klassischen Sympathieträger, und eine Identifikation fällt schwer. Wünscht man jedoch tatsächlich einem von ihnen den Tod?
Das Buch endet nicht mit dem Tod eines Passagiers, sondern zeigt, wie die Ereignisse auf dem Bahnsteig das Leben der Überlebenden verändern. Das bildet einen stimmigen Abschluss eines lesenswerten Romans, der kein Thriller ist, dem es jedoch nie an Spannung fehlt.
Atempausen bieten die Zwischenkapitel, in denen die fünf Hauptfiguren und ihre Lebensgeschichten näher vorgestellt werden. Dadurch erschliessen sich ihre Persönlichkeiten und die Umstände, die sie zu den Menschen gemacht haben, als die sie sich nun auf dem Bahnsteig begegnen.
Die Protagonisten sind keine klassischen Sympathieträger, und eine Identifikation fällt schwer. Wünscht man jedoch tatsächlich einem von ihnen den Tod?
Das Buch endet nicht mit dem Tod eines Passagiers, sondern zeigt, wie die Ereignisse auf dem Bahnsteig das Leben der Überlebenden verändern. Das bildet einen stimmigen Abschluss eines lesenswerten Romans, der kein Thriller ist, dem es jedoch nie an Spannung fehlt.