Eine große Enttäuschung
Ich hätte dieses Buch ohne die Leserunde definitiv abgebrochen. So habe ich mich irgendwie durchgekämpft und ehrlich gesagt war selbst das schon eine Herausforderung.
Für mich war "Five" einfach extrem irreführend. Man geht bei dem Buch ziemlich eindeutig mit der Erwartung an einen Thriller heran, aber im Endeffekt ist es für mich hauptsächlich eine Charakterstudie. Grundsätzlich wäre das für mich nicht einmal ein Problem, weil ich character-driven Bücher eigentlich sehr gerne mag. Das Problem ist nur, dass die Charaktere für mich überhaupt nicht funktioniert haben. Sie waren übertrieben, flach und teilweise einfach unrealistisch. Dadurch konnte ich weder mit ihnen mitfühlen noch sie wirklich ernst nehmen.
Und dann sind da noch die titelgebenden fünf Minuten. Ich hatte erwartet, dass diese fünf Minuten eine zentrale Rolle spielen und irgendwann stellt sich heraus, dass es eben nicht nur um diese fünf Minuten geht, sondern plötzlich um mehr. Das hat bei mir nur noch zusätzlich dieses "Okay, wollt ihr mich eigentlich veräppeln?" ausgelöst. 😭 Wenn schon der Titel eine bestimmte Erwartung weckt und dann auch das wieder anders läuft, als man denkt, fühlt man sich irgendwann einfach nur noch getäuscht.
Auch der Humor war für mich eine absolute Katastrophe. Ich fand wirklich kaum etwas lustig und vieles eher bemüht und unangenehm.
Was mich außerdem extrem genervt hat, waren diese Buchclub-Anmerkungen. Das wirkte auf mich unglaublich selbstgefällig und irgendwie so, als würde das Buch automatisch davon ausgehen, dass es ein perfektes Buch für eine Buchclub-Diskussion wäre. Dafür fand ich es dann einfach viel zu schlecht.
Am schlimmsten war für mich aber stellenweise der Schreibstil. Dieses permanente "Jetzt fühlen Sie sich bestimmt so und so" hat mich wahnsinnig gemacht. Vor allem, weil ich mich natürlich überhaupt nicht so gefühlt habe. Ich möchte beim Lesen nicht ständig gesagt bekommen, was ich gerade empfinden soll. Besonders dann nicht, wenn das Buch mit seiner Einschätzung auch noch komplett danebenliegt. Es hat mich immer wieder aus der Geschichte gerissen.
Insgesamt war "Five" für mich einfach eine riesige Enttäuschung. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet und bekam stattdessen eine für mich schlecht geschriebene, übertriebene Charakterstudie mit einem Humor, der bei mir überhaupt nicht funktioniert hat, und einem Schreibstil, der mich regelmäßig genervt hat.
Für mich war "Five" einfach extrem irreführend. Man geht bei dem Buch ziemlich eindeutig mit der Erwartung an einen Thriller heran, aber im Endeffekt ist es für mich hauptsächlich eine Charakterstudie. Grundsätzlich wäre das für mich nicht einmal ein Problem, weil ich character-driven Bücher eigentlich sehr gerne mag. Das Problem ist nur, dass die Charaktere für mich überhaupt nicht funktioniert haben. Sie waren übertrieben, flach und teilweise einfach unrealistisch. Dadurch konnte ich weder mit ihnen mitfühlen noch sie wirklich ernst nehmen.
Und dann sind da noch die titelgebenden fünf Minuten. Ich hatte erwartet, dass diese fünf Minuten eine zentrale Rolle spielen und irgendwann stellt sich heraus, dass es eben nicht nur um diese fünf Minuten geht, sondern plötzlich um mehr. Das hat bei mir nur noch zusätzlich dieses "Okay, wollt ihr mich eigentlich veräppeln?" ausgelöst. 😭 Wenn schon der Titel eine bestimmte Erwartung weckt und dann auch das wieder anders läuft, als man denkt, fühlt man sich irgendwann einfach nur noch getäuscht.
Auch der Humor war für mich eine absolute Katastrophe. Ich fand wirklich kaum etwas lustig und vieles eher bemüht und unangenehm.
Was mich außerdem extrem genervt hat, waren diese Buchclub-Anmerkungen. Das wirkte auf mich unglaublich selbstgefällig und irgendwie so, als würde das Buch automatisch davon ausgehen, dass es ein perfektes Buch für eine Buchclub-Diskussion wäre. Dafür fand ich es dann einfach viel zu schlecht.
Am schlimmsten war für mich aber stellenweise der Schreibstil. Dieses permanente "Jetzt fühlen Sie sich bestimmt so und so" hat mich wahnsinnig gemacht. Vor allem, weil ich mich natürlich überhaupt nicht so gefühlt habe. Ich möchte beim Lesen nicht ständig gesagt bekommen, was ich gerade empfinden soll. Besonders dann nicht, wenn das Buch mit seiner Einschätzung auch noch komplett danebenliegt. Es hat mich immer wieder aus der Geschichte gerissen.
Insgesamt war "Five" für mich einfach eine riesige Enttäuschung. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet und bekam stattdessen eine für mich schlecht geschriebene, übertriebene Charakterstudie mit einem Humor, der bei mir überhaupt nicht funktioniert hat, und einem Schreibstil, der mich regelmäßig genervt hat.