Fünf Minuten können ganz schön lang werden
Das Cover ist toll, das hat mich zum Zugreifen animiert! Zu Beginn ist das Tempo rasant, aber dann schweift Ilona Bannister immer weiter ab, man erfährt alles von den Leuten am Bahnsteig, und ich war etwas genervt von den Absonderlichkeiten. Am Ende ist einer der fünf tot, ja, man wünscht es dem einen oder anderen in der Fünfergruppe, aber dann tun sie einem doch leid, alle. Und man ist erstaunt, was so alles aus den Einzelnen wird, nach dem Todesfall. Das Ende ist etwas versöhnlich. Leider ist das Buch nicht mein Geschmack, das will aber nichts heißen, jeder Leser hat so seine eigenen Vorstellungen von einem Thriller. Jeder Autor auch.
Die Beschreibung der "Fünf" ist interessant, die Charaktere entwickeln ein Eigenleben, das psychologisch genaue Beobachtung voraussetzt. Trotzdem ist vieles Klischee und vorhersehbar. Ich kannte bisher die Autorin Ilona Bannister noch gar nicht, FIVE ist das erste Buch von ihr, das auch auf Deutsch erscheint.
Die Beschreibung der "Fünf" ist interessant, die Charaktere entwickeln ein Eigenleben, das psychologisch genaue Beobachtung voraussetzt. Trotzdem ist vieles Klischee und vorhersehbar. Ich kannte bisher die Autorin Ilona Bannister noch gar nicht, FIVE ist das erste Buch von ihr, das auch auf Deutsch erscheint.