Fünf Schicksale, fünf Minuten, viele entscheidende Momente
„FIVE – Das Ticken der Zeit“ spielt an einem Bahnsteig. Dort wird eine Person innerhalb weniger Minuten sterben. Wir haben hier fünf Hauptfiguren: Emma, Gideon, Liam, Sonny und Mrs Worth. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Jeder hat seine eigenen Sorgen, Geheimnisse und Probleme. Gerade das finde ich sehr spannend und macht die Geschichte erst interessant.
Wir erleben im Buch die Geschichte immer abwechselnd auf dem Bahnsteig und dann aus der Perspektive einer Person. Dadurch lernen wir die Hintergrundgeschichte der Protagonisten kennen. Durch den tieferen Einblick bekommt man oft ein anderes Bild von ihnen, da sie so sind, wie ihre Vergangenheit und ihre Erfahrungen sie geformt haben. Alles hat zwei Seiten, manchmal ist nicht alles nur schwarz oder weiß. Die Charaktere bekommen durch diese Einblicke mehr emotionale Tiefe. Allerdings finde ich, dass nicht jede Figur gleich viel Tiefe erhält.
Durch die Geschichten wird der Blick auf die Charaktere immer wieder verändert. Menschen, die ich anfangs unsympathisch fand, konnte ich später besser verstehen, während andere immer mehr unangenehme Seiten zeigten. Das Buch zeigt auch, wie schnell wir Menschen verurteilen, ohne ihre Geschichte zu kennen. Die Meinung, die wir uns über Menschen bilden, beruht zunächst nur auf dem ersten Eindruck, und der kann oft auch täuschen. Aber genau dies macht die Geschichte nahbar, realistisch und menschlich.
Dadurch, dass man von Anfang an weiß, dass eine Personen am Bahnsteig innerhalb der nächsten fünf Minuten sterben wird, wird eine unglaubliche Spannung erzeugt. Man versucht ständig herauszufinden, wen es treffen wird und wie die einzelnen Schicksale miteinander verknüpft sind. Dennoch geht es nicht nur darum, den Ausgang der Geschichte zu erfahren, sondern auch um die Menschen selbst. Zudem wird mit den eigenen moralischen Vorstellungen gespielt. Ordnet man jemanden als gut oder böse ein? Oder hat es überhaupt jemand mehr verdient zu sterben als ein anderer?
Selten hat mich die Grundidee eines Romans so schnell in den Bann gezogen. Schon nach der Leseprobe war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Besonders begeistert hat mich der ungewöhnliche Erzählstil, der den Leser direkt anspricht, Fragen stellt und ihn in moralische Bedrängnis versetzt. Leider blieb der Erzählstil nicht über das gesamte Buch hinweg bei dieser direkten Ansprache des Lesers, obwohl die Leseprobe für mich diesen Eindruck vermittelt hat.
Insgesamt ist das Buch ein ungewöhnlicher und origineller Spannungsroman mit spannenden, interessanten und unterschiedlichen Charakteren. Es steht nicht nur der Thrill am Bahnsteig im Mittelpunkt, sondern auch die persönliche und individuellen Geschichten der Protagonisten. Das Buch hat mich gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt.
Wir erleben im Buch die Geschichte immer abwechselnd auf dem Bahnsteig und dann aus der Perspektive einer Person. Dadurch lernen wir die Hintergrundgeschichte der Protagonisten kennen. Durch den tieferen Einblick bekommt man oft ein anderes Bild von ihnen, da sie so sind, wie ihre Vergangenheit und ihre Erfahrungen sie geformt haben. Alles hat zwei Seiten, manchmal ist nicht alles nur schwarz oder weiß. Die Charaktere bekommen durch diese Einblicke mehr emotionale Tiefe. Allerdings finde ich, dass nicht jede Figur gleich viel Tiefe erhält.
Durch die Geschichten wird der Blick auf die Charaktere immer wieder verändert. Menschen, die ich anfangs unsympathisch fand, konnte ich später besser verstehen, während andere immer mehr unangenehme Seiten zeigten. Das Buch zeigt auch, wie schnell wir Menschen verurteilen, ohne ihre Geschichte zu kennen. Die Meinung, die wir uns über Menschen bilden, beruht zunächst nur auf dem ersten Eindruck, und der kann oft auch täuschen. Aber genau dies macht die Geschichte nahbar, realistisch und menschlich.
Dadurch, dass man von Anfang an weiß, dass eine Personen am Bahnsteig innerhalb der nächsten fünf Minuten sterben wird, wird eine unglaubliche Spannung erzeugt. Man versucht ständig herauszufinden, wen es treffen wird und wie die einzelnen Schicksale miteinander verknüpft sind. Dennoch geht es nicht nur darum, den Ausgang der Geschichte zu erfahren, sondern auch um die Menschen selbst. Zudem wird mit den eigenen moralischen Vorstellungen gespielt. Ordnet man jemanden als gut oder böse ein? Oder hat es überhaupt jemand mehr verdient zu sterben als ein anderer?
Selten hat mich die Grundidee eines Romans so schnell in den Bann gezogen. Schon nach der Leseprobe war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Besonders begeistert hat mich der ungewöhnliche Erzählstil, der den Leser direkt anspricht, Fragen stellt und ihn in moralische Bedrängnis versetzt. Leider blieb der Erzählstil nicht über das gesamte Buch hinweg bei dieser direkten Ansprache des Lesers, obwohl die Leseprobe für mich diesen Eindruck vermittelt hat.
Insgesamt ist das Buch ein ungewöhnlicher und origineller Spannungsroman mit spannenden, interessanten und unterschiedlichen Charakteren. Es steht nicht nur der Thrill am Bahnsteig im Mittelpunkt, sondern auch die persönliche und individuellen Geschichten der Protagonisten. Das Buch hat mich gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt.