Grandioses Konzept mit mangelnder Ausarbeitung
Die Autorin Ilona Bannister hat es mit diesem Buch wahrscheinlich geschafft, ein neues Subgenre von Thrillern zu erfinden. In Echtzeit werden auf 320 Seiten nur fünf Minuten erzählt.
Das Setting ist ein Bahnsteig in London (bestimmt einen Ausflug wert, sich genau diesen im Urlaub mal anzuschauen), die Charaktere lassen sich an einer Hand abzählen (wisst ihr, wegen fünf, haha) und sind ungefähr so sympathisch, wie ein Großteil der Pendler, die euch morgens im Zug gegenüber sitzen.
Drei der Charaktere kennen sich schon vorher, eine liegt im Sterben, ein anderer würde gerne. Sie alle haben mal mehr, mal weniger interessante Hintergrundgeschichten, die wir im Laufe des Buchs erfahren. Jeder der Charaktere kämpft mit seinen eigenen Problemen, teils wird die gesamte Kindheit aufgearbeitet.
Das Ende ist klar: einer der fünf stirbt. Und Ilona Bannister wendet sich mit einem Bruch durch die vierte Wand direkt an die Lesenden. Wer hat es verdient zu sterben? Wer hat genug schlimme Dinge getan? Wer hat sich vielleicht rehabilitiert?
Man muss dieses Buch selbst lesen, um die Fragen darauf zu beantworten, denn die Gefühle, die man beim Lesen bekommt, schwanken sehr durch die starke Charakterisierung durch die Autorin. Ich mochte besonders das Augenmerk auf Andersartigkeit und Zugehörigkeit, wie es Ilona Bannister es selbst in ihrer Vita angibt. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen, nur das Ende hätte ich mir ein bisschen ausführlicher vorgestellt.
Schlussendlich war es ein interessantes Buch mit einem außergewöhnlichen Konzept, in dessen Art wir hoffentlich nochmal etwas lesen dürfen.
Das Setting ist ein Bahnsteig in London (bestimmt einen Ausflug wert, sich genau diesen im Urlaub mal anzuschauen), die Charaktere lassen sich an einer Hand abzählen (wisst ihr, wegen fünf, haha) und sind ungefähr so sympathisch, wie ein Großteil der Pendler, die euch morgens im Zug gegenüber sitzen.
Drei der Charaktere kennen sich schon vorher, eine liegt im Sterben, ein anderer würde gerne. Sie alle haben mal mehr, mal weniger interessante Hintergrundgeschichten, die wir im Laufe des Buchs erfahren. Jeder der Charaktere kämpft mit seinen eigenen Problemen, teils wird die gesamte Kindheit aufgearbeitet.
Das Ende ist klar: einer der fünf stirbt. Und Ilona Bannister wendet sich mit einem Bruch durch die vierte Wand direkt an die Lesenden. Wer hat es verdient zu sterben? Wer hat genug schlimme Dinge getan? Wer hat sich vielleicht rehabilitiert?
Man muss dieses Buch selbst lesen, um die Fragen darauf zu beantworten, denn die Gefühle, die man beim Lesen bekommt, schwanken sehr durch die starke Charakterisierung durch die Autorin. Ich mochte besonders das Augenmerk auf Andersartigkeit und Zugehörigkeit, wie es Ilona Bannister es selbst in ihrer Vita angibt. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen, nur das Ende hätte ich mir ein bisschen ausführlicher vorgestellt.
Schlussendlich war es ein interessantes Buch mit einem außergewöhnlichen Konzept, in dessen Art wir hoffentlich nochmal etwas lesen dürfen.