Hammer

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lucialiest Avatar

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Fünf Menschen, ein Bahnsteig und fünf Minuten. Am Ende wird einer von ihnen nicht mehr nach Hause gehen.

Schon zu Beginn weiß man, dass einer der fünf Menschen auf dem Bahnsteig sterben wird, nur wer und warum, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel und mit jedem Kapitel hat man eine andere Vermutung.

Emma, Gideon, Mrs. Worth, Liam und Sonny könnten unterschiedlicher kaum sein. Durch die Wechsel zwischen der Gegenwart am Bahnsteig und den persönlichen Geschichten der fünf Figuren lernt man sie besser kennen und verstehen. Dabei wird schnell deutlich, dass hinter jedem Menschen viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Manche Schicksale haben mich wirklich berührt und auch zum Nachdenken gebracht.

Toll fand ich auch, dass die Autorin immer wieder direkt mit uns Lesern spricht wie eine Moderatorin. Dadurch wird die Geschichte viel persönlicher und an den Leser adressiert.

Es ist viel mehr als ein Thriller. Es werden gesellschaftskritische Themen angesprochen und dazu appelliert, die Menschen nicht oberflächlich zu betrachten. Jeder hat sein Schicksal und hat mit verschiedenen Sachen zu kämpfen. Zum Teil bemerkt man in seiner eigenen Bubble gar nicht, was drumherum passiert. Zusätzlich die Spannung durch die tickende Zeit und die Frage, wie all diese Menschen miteinander verbunden sind. Gerade diese Mischung hat FIVE für mich so besonders gemacht.

Absolute Empfehlung ! Eins meiner Highlights. Wurde während dem Urlaub verschlungen, weitergegeben und für sehr gut empfunden. ☀️