Lesenswert
Der Roman- kein Thriller- eignet sich ideal um aus einer Leseflaute zu gelangen, denn eins ist klar, er lässt sich innerhalb kürzester Lesezeit wegsuchten.
Die außergewöhnliche Erzählweise mit direkter Ansprache an die LeserInnen ist von Beginn an erfrischend, wenn er sich auch nur in den Bahnhofsabschnitten so stark hält und die Entwicklung des Buchs in eine andere Richtung führte als erwartet. Der trockene Humor (wohl dem britischem Leben der amerikanischen Autorin geschuldet) trifft an den richtigen Stellen auf im wahren Leben schwermütige Themen und war dabei sehr mein Geschmack. Die Autorin hat ein großes Talent dafür in kurzer Zeit fiktive Personen entstehen zu lassen, die so witzig aus dem Leben gegriffen scheinen!
Sie spielt zusätzlich hervorragend mit den Vorurteilen von jedem von uns, die schon nach wenigen Augenblicken und Momentaufnahmen eben auch bei uns unbekannten Menschen am Bahnhof entstehen.
Durch den Einblick in die tragischen Lebensgeschichten der fünf Hauptcharaktere Emma, Mrs Worth, Sonny, Liam und Gideon wird einiges nach und nach verständlicher. Hierbei entsteht eine authentische Tiefe und es wird einprägsam vermittelt, dass hinter jedem Mensch ein Schicksal steht, welches zusammen mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen zu bestimmten Verhaltensweisen sowie Entscheidungen führt.
Die Intention der Autorin, dass man in das moralische Dilemma gelangt, beim Einfahren des Zugs eine bestimmte Person aus zu wählen, der man den Tod am ehesten wünscht, blieb für mich jedoch aus. Ich sah mich mehr als neutraler Beobachter und konnte dafür zu wenig Bindung zu den Charakteren aufbauen, bis auf Mrs Worth, deren Story überraschend rührend war und eine schöne positiv Entwicklung zeigte.
Fazit: Defintiv ein lesenswertes Buch, was ich äußerst rasch gelesen hatte, mich aufwühlte und zum Schluss einige Denkanstöße übrig ließ.
Die außergewöhnliche Erzählweise mit direkter Ansprache an die LeserInnen ist von Beginn an erfrischend, wenn er sich auch nur in den Bahnhofsabschnitten so stark hält und die Entwicklung des Buchs in eine andere Richtung führte als erwartet. Der trockene Humor (wohl dem britischem Leben der amerikanischen Autorin geschuldet) trifft an den richtigen Stellen auf im wahren Leben schwermütige Themen und war dabei sehr mein Geschmack. Die Autorin hat ein großes Talent dafür in kurzer Zeit fiktive Personen entstehen zu lassen, die so witzig aus dem Leben gegriffen scheinen!
Sie spielt zusätzlich hervorragend mit den Vorurteilen von jedem von uns, die schon nach wenigen Augenblicken und Momentaufnahmen eben auch bei uns unbekannten Menschen am Bahnhof entstehen.
Durch den Einblick in die tragischen Lebensgeschichten der fünf Hauptcharaktere Emma, Mrs Worth, Sonny, Liam und Gideon wird einiges nach und nach verständlicher. Hierbei entsteht eine authentische Tiefe und es wird einprägsam vermittelt, dass hinter jedem Mensch ein Schicksal steht, welches zusammen mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen zu bestimmten Verhaltensweisen sowie Entscheidungen führt.
Die Intention der Autorin, dass man in das moralische Dilemma gelangt, beim Einfahren des Zugs eine bestimmte Person aus zu wählen, der man den Tod am ehesten wünscht, blieb für mich jedoch aus. Ich sah mich mehr als neutraler Beobachter und konnte dafür zu wenig Bindung zu den Charakteren aufbauen, bis auf Mrs Worth, deren Story überraschend rührend war und eine schöne positiv Entwicklung zeigte.
Fazit: Defintiv ein lesenswertes Buch, was ich äußerst rasch gelesen hatte, mich aufwühlte und zum Schluss einige Denkanstöße übrig ließ.