Morgens auf dem Bahnsteig
Auf einem Londoner Bahnhof warten fünf (eigentlich acht) Personen auf den Zug, der in fünf Minuten kommen soll. Alle sind mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, aber das Leben aller wird sich in den nächsten fünf Minuten von Grund auf ändern. Denn einer der fünf wird den Tod finden.
Ein Krimi in Echtzeit. Fünf Minuten entscheiden über Leben und Tod.
Das Konzept dieses Romans war ansprechend und machte mich neugierig, nur um am Ende enttäuscht zu sein. Von den relativ kurzen 320 Seiten befassen sich 20 % (sehr großzügig berechnet) mit dem Unfall am Bahnsteig. Der Rest sind Hintergrundinformationen. Das Leben der fünf wird erzählt. Warum wer was macht, welche Beziehungen sie haben und warum sie sind, wie sie sind. Das mag so alles gut sein, aber am anstrengendsten war der Erzählstil in Form des allwissenden Erzählers, der das Geschehen dokumentierte. Der durch seine Darstellungen versuchte, den Leser zu beeinflussen, sodass wir Tipps abgeben sollten, wer denn stirbt und wer es denn verdient hätte. Erstens verdient es keiner, bei einem Unfall ums Leben zu kommen, sodass ich mich nicht entscheiden wollte, und zweitens klang er arrogant, furchtbar überheblich und sensationslüstern. Das war leider nicht so mein Fall, was aber auch dazu passte, dass die Auflösung extrem in die Länge gezogen wurde. Als wenn er sich gerne reden hört; über Gott und die Welt wurde geschrieben, anstatt zum Punkt zu kommen. Ich entschuldige mein Vorurteil, dass ich von einem männlichen Erzähler ausgehe.
Fazit: mehr Sozialstudie als Krimi, enttäuschend.
Ein Krimi in Echtzeit. Fünf Minuten entscheiden über Leben und Tod.
Das Konzept dieses Romans war ansprechend und machte mich neugierig, nur um am Ende enttäuscht zu sein. Von den relativ kurzen 320 Seiten befassen sich 20 % (sehr großzügig berechnet) mit dem Unfall am Bahnsteig. Der Rest sind Hintergrundinformationen. Das Leben der fünf wird erzählt. Warum wer was macht, welche Beziehungen sie haben und warum sie sind, wie sie sind. Das mag so alles gut sein, aber am anstrengendsten war der Erzählstil in Form des allwissenden Erzählers, der das Geschehen dokumentierte. Der durch seine Darstellungen versuchte, den Leser zu beeinflussen, sodass wir Tipps abgeben sollten, wer denn stirbt und wer es denn verdient hätte. Erstens verdient es keiner, bei einem Unfall ums Leben zu kommen, sodass ich mich nicht entscheiden wollte, und zweitens klang er arrogant, furchtbar überheblich und sensationslüstern. Das war leider nicht so mein Fall, was aber auch dazu passte, dass die Auflösung extrem in die Länge gezogen wurde. Als wenn er sich gerne reden hört; über Gott und die Welt wurde geschrieben, anstatt zum Punkt zu kommen. Ich entschuldige mein Vorurteil, dass ich von einem männlichen Erzähler ausgehe.
Fazit: mehr Sozialstudie als Krimi, enttäuschend.