Originelle Idee, wechselhafte Umsetzung
Five – Das Ticken der Zeit beginnt mit einer spannenden Ausgangsidee: Fünf Menschen warten an einem Bahnsteig, und schon zu Beginn wird klar, dass einer von ihnen die nächsten Minuten nicht überleben wird. Diese Prämisse hat mich sofort neugierig gemacht.
Die eigentliche Handlung umfasst nur wenige Minuten, wird aber durch die Lebensgeschichten der einzelnen Figuren deutlich erweitert. So lernt man nach und nach die Menschen am Bahnsteig kennen und erfährt, welche Entscheidungen, Erlebnisse und Schicksalsschläge sie dorthin geführt haben. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und regen zum Nachdenken darüber an, wie schnell man andere Menschen vorschnell beurteilt.
Für meinen Geschmack haben die häufigen Rückblicke jedoch den Lesefluss etwas gebremst. Immer wenn Spannung aufgebaut wurde, wechselte die Geschichte erneut in die Vergangenheit einer Figur. Dadurch ging für mich einiges von der anfänglichen Dynamik verloren. Zudem konnte ich zu den meisten Charakteren keine wirkliche Bindung aufbauen – einige wirkten auf mich eher unsympathisch oder klischeehaft.
Positiv hervorzuheben ist die besondere Atmosphäre, die durch den permanenten Zeitdruck und die eingeblendeten Zugfahrpläne entsteht. Auch der feine britische Humor sorgt zwischendurch für kleine Auflockerungen, obwohl das Grundthema ernst bleibt.
Die eigentliche Handlung umfasst nur wenige Minuten, wird aber durch die Lebensgeschichten der einzelnen Figuren deutlich erweitert. So lernt man nach und nach die Menschen am Bahnsteig kennen und erfährt, welche Entscheidungen, Erlebnisse und Schicksalsschläge sie dorthin geführt haben. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und regen zum Nachdenken darüber an, wie schnell man andere Menschen vorschnell beurteilt.
Für meinen Geschmack haben die häufigen Rückblicke jedoch den Lesefluss etwas gebremst. Immer wenn Spannung aufgebaut wurde, wechselte die Geschichte erneut in die Vergangenheit einer Figur. Dadurch ging für mich einiges von der anfänglichen Dynamik verloren. Zudem konnte ich zu den meisten Charakteren keine wirkliche Bindung aufbauen – einige wirkten auf mich eher unsympathisch oder klischeehaft.
Positiv hervorzuheben ist die besondere Atmosphäre, die durch den permanenten Zeitdruck und die eingeblendeten Zugfahrpläne entsteht. Auch der feine britische Humor sorgt zwischendurch für kleine Auflockerungen, obwohl das Grundthema ernst bleibt.