Spannend

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ber-nie Avatar

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Ein Bahnsteig in London. Fünf Fremde warten auf ihren Zug. Und in fünf Minuten wird einer von ihnen tot sein. Doch wer?

Fünf Fremde und ich mittendrin, als Beobachterin auf dem Bahnsteig. Ich begleite die fünf Menschen, lerne ihre Geschichten, Ängste und Geheimnisse kennen und versuche die ganze Zeit herauszufinden, wer von ihnen die letzten fünf Minuten seines Lebens erlebt.

Emma, die als Mutter langsam an ihre Grenzen kommt, ihr Sohn Gideon, der Geschäftsmann Liam, die eigensinnige Wissenschaftlerin Mrs. Worth und der junge Sonny könnten unterschiedlicher kaum sein. Während die Uhr gnadenlos heruntertickt, erfahren wir immer mehr über ihre Vergangenheit und darüber, was sie an diesen Bahnsteig geführt hat.

Die Idee hat mir richtig gut gefallen. Von Anfang an herrscht eine beklemmende Stimmung und man fragt sich ständig: Wer wird sterben? Und was wird passieren? Besonders spannend fand ich, dass man die Figuren immer wieder anders einschätzt, je mehr man über sie erfährt.

Nicht jede Rückblende hat mich allerdings gleich gepackt. Manche waren sehr interessant, bei anderen wollte ich ehrlich gesagt lieber wieder zurück zum Bahnsteig und wissen, wie es dort weitergeht.

Trotzdem hat mich das Gesamtkonzept überzeugt. Es ist mal etwas völlig anderes, ungewöhnlich, düster und stellenweise richtig beklemmend. Ein spannendes Gedankenexperiment, das mich immer wieder zum Miträtseln gebracht hat.

Es handelt sich um einen außergewöhnlichen Spannungsroman, der definitiv nachhaltig im Gedächtnis bleibt.