Unglaublich gut!
"FIVE - Das Ticken der Zeit" ist ein Roman von Ilona Bannister, der es in sich hat und ein außergewöhnliches Erlebnis für mich war.
Wir stehen mit vielen Personen auf einem Bahnsteig und wissen zu Beginn des Romans nur eines: Von den fünf im Verlauf des Romans näher beschriebenen Personen wird eine/r in fünf Minuten sterben. Wer es ist, erfahren wir erst zum Ende des Romans. Ist es die überforderte Mutter Emma oder ihr hyperaktiver Sohn Gideon? Oder ist es der junge hilfsbreite Sonny? Vielleicht auch die alte und ziemlich nörgelige Mrs. Worth? Oder ist es der Geschäftsmann Liam?
Während die Uhr tickt, erfahren wir in Rückblicken mehr über die Hauptprotagonist*innen. Über ihre Vergangenheit und warum sie so sind, wie sie sind. Jede/r Einzelne hat ein Päckchen zu tragen. Dabei spricht die Autorin die Lesenden immer wieder persönlich an und regt damit zum Nachdenken an. Außer den Hauptprotagonist*innen gibt es auf dem Bahnsteig weitere Personen, die eine Rolle spielen. Diesen hat die Autorin Namen gegeben, die zu vielen Personen passen könnten. Ist der Lesende eher "Rückenproblem" oder "to-do-Liste"? Die Sprache der Autorin ist eindringlich und bildhaft. Sie versteht es gut, Personen nicht eindimensional darzustellen. Alle haben gute und schlechte Seiten und sind mal sympathisch, Augenblicke später unsympathisch. Und dann kommt wieder die Frage der Autorin, wer denn nun nach Meinung des Lesenden überleben soll oder wen man lieber tot sehen würde...
Dieser Roman hat mich von Anfang an gefesselt, auch wegen der interessanten und ungewöhnlichen Struktur. Die Mischung aus Schicksalen und Emotionen, verbunden mit der steigenden Spannung durch den nahenden Zug ist etwas ganz Besonderes. Und alles geschieht in fünf Minuten! Den Roman zwischendurch wegzulegen ist mir wirklich schwer gefallen.
Eine Leseempfehlung gibt es von mir nicht nur an Thriller-Fans, auch Lesende mit Interesse an unterschiedlichen Charakteren mit ihren Schicksalen werden den Roman sicher verschlingen. Von mir gibt es ein an die Autorin ein großes Kompliment! Ein 5-Sterne-Roman, der sich auf jeden Fall lohnt!
Wir stehen mit vielen Personen auf einem Bahnsteig und wissen zu Beginn des Romans nur eines: Von den fünf im Verlauf des Romans näher beschriebenen Personen wird eine/r in fünf Minuten sterben. Wer es ist, erfahren wir erst zum Ende des Romans. Ist es die überforderte Mutter Emma oder ihr hyperaktiver Sohn Gideon? Oder ist es der junge hilfsbreite Sonny? Vielleicht auch die alte und ziemlich nörgelige Mrs. Worth? Oder ist es der Geschäftsmann Liam?
Während die Uhr tickt, erfahren wir in Rückblicken mehr über die Hauptprotagonist*innen. Über ihre Vergangenheit und warum sie so sind, wie sie sind. Jede/r Einzelne hat ein Päckchen zu tragen. Dabei spricht die Autorin die Lesenden immer wieder persönlich an und regt damit zum Nachdenken an. Außer den Hauptprotagonist*innen gibt es auf dem Bahnsteig weitere Personen, die eine Rolle spielen. Diesen hat die Autorin Namen gegeben, die zu vielen Personen passen könnten. Ist der Lesende eher "Rückenproblem" oder "to-do-Liste"? Die Sprache der Autorin ist eindringlich und bildhaft. Sie versteht es gut, Personen nicht eindimensional darzustellen. Alle haben gute und schlechte Seiten und sind mal sympathisch, Augenblicke später unsympathisch. Und dann kommt wieder die Frage der Autorin, wer denn nun nach Meinung des Lesenden überleben soll oder wen man lieber tot sehen würde...
Dieser Roman hat mich von Anfang an gefesselt, auch wegen der interessanten und ungewöhnlichen Struktur. Die Mischung aus Schicksalen und Emotionen, verbunden mit der steigenden Spannung durch den nahenden Zug ist etwas ganz Besonderes. Und alles geschieht in fünf Minuten! Den Roman zwischendurch wegzulegen ist mir wirklich schwer gefallen.
Eine Leseempfehlung gibt es von mir nicht nur an Thriller-Fans, auch Lesende mit Interesse an unterschiedlichen Charakteren mit ihren Schicksalen werden den Roman sicher verschlingen. Von mir gibt es ein an die Autorin ein großes Kompliment! Ein 5-Sterne-Roman, der sich auf jeden Fall lohnt!