viel Drama, aber kein Thriller
Keine Ahnung, warum man dieses Buch als Thriller anpreist, denn das ist es meiner Meinung nach absolut nicht. Für mich hat hier einfach die Spannung gefehlt.
Den Einstieg fand ich noch relativ gelungen. Das alltäglich anmutende Setting am Bahnsteig ist gut gewählt und die Einführung der Protagonisten passt auch. Durch die Ankündigung, dass am Ende der Geschichte einer von ihnen sterben wird, wird direkt Spannung aufgebaut.
Leider flaut diese aber sehr schnell ab. Der Bahnsteig verkommt zum Nebenschauplatz, während sich jedes Kapitel der jeweiligen Leidensgeschichte eines anderen Hauptcharakters widmet. Und sie haben alle eine tragische Geschichte. Sie sind alle komplett verkorkst. Das ist einfach nur deprimierend. Sogar die Nebencharaktere, die - warum auch immer- nicht namentlich genannt werden, sondern Stempel wie "To-Do-Liste" oder "Medizinstudent" aufgedrückt bekommen, sind komplett verkorkst.
Zwischendrin schwenkt der Autor immer wieder kurz zum Geschehen am Bahnsteig, aber so richtig Spannung will dabei nicht aufkommen. Vielleicht liegt es an den ständigen Unterbrechungen durch die Geschichten der Figuren. Vielleicht auch an den unbedeutenden Nebenbemerkungen, wie z.B. Aussagen zur chronischen Verspätung der öffentlichen Verkehrsmittel (in England offenbar ein genauso großes Problem wie hierzulande) oder dem Grund für die aktuelle Verspätung.
Zum Ende spitzt sich die Lage am Bahnsteig zu und der versprochene Todesfall tritt ein. Aber man erfährt erstmal gar nicht, wen es denn nun getroffen hat. Stattdessen erzählt uns der Autor lieber, wie das Leben der anderen vier weiter verläuft, bis nur noch einer fehlt - das Opfer.
Ich hatte wirklich Mühe, mich bis zum Ende durchzuquälen und bin ziemlich enttäuscht. Anhand des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet. Wer einen Thriller sucht, sollte von diesem Buch auf jeden Fall die Finger lassen. Wer aber gerne deprimierende Geschichten liest, sollte gerne zugreifen.
Den Einstieg fand ich noch relativ gelungen. Das alltäglich anmutende Setting am Bahnsteig ist gut gewählt und die Einführung der Protagonisten passt auch. Durch die Ankündigung, dass am Ende der Geschichte einer von ihnen sterben wird, wird direkt Spannung aufgebaut.
Leider flaut diese aber sehr schnell ab. Der Bahnsteig verkommt zum Nebenschauplatz, während sich jedes Kapitel der jeweiligen Leidensgeschichte eines anderen Hauptcharakters widmet. Und sie haben alle eine tragische Geschichte. Sie sind alle komplett verkorkst. Das ist einfach nur deprimierend. Sogar die Nebencharaktere, die - warum auch immer- nicht namentlich genannt werden, sondern Stempel wie "To-Do-Liste" oder "Medizinstudent" aufgedrückt bekommen, sind komplett verkorkst.
Zwischendrin schwenkt der Autor immer wieder kurz zum Geschehen am Bahnsteig, aber so richtig Spannung will dabei nicht aufkommen. Vielleicht liegt es an den ständigen Unterbrechungen durch die Geschichten der Figuren. Vielleicht auch an den unbedeutenden Nebenbemerkungen, wie z.B. Aussagen zur chronischen Verspätung der öffentlichen Verkehrsmittel (in England offenbar ein genauso großes Problem wie hierzulande) oder dem Grund für die aktuelle Verspätung.
Zum Ende spitzt sich die Lage am Bahnsteig zu und der versprochene Todesfall tritt ein. Aber man erfährt erstmal gar nicht, wen es denn nun getroffen hat. Stattdessen erzählt uns der Autor lieber, wie das Leben der anderen vier weiter verläuft, bis nur noch einer fehlt - das Opfer.
Ich hatte wirklich Mühe, mich bis zum Ende durchzuquälen und bin ziemlich enttäuscht. Anhand des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet. Wer einen Thriller sucht, sollte von diesem Buch auf jeden Fall die Finger lassen. Wer aber gerne deprimierende Geschichten liest, sollte gerne zugreifen.