Vier überleben
Fünf Menschen am Bahnhof. Fünf unterschiedliche Leben und Schicksale. Und ein Zug, der in fünf Minuten kommen wird. Einer dieser Menschen wird das nicht überleben. Doch wer? Emma, die auf ungewöhnliche Weise Mutter wurde? Gideon, ihr Sohn, der nicht nur sie an die Grenzen bringt? Liam, Geschäftsmann und leiblicher Vater von Gideon? Mrs Worth, die für ihre Schwiegertochter kein Herz hat, aber ihre Enkel wiedersehen möchte? Sonny, der alles viel zu leicht nahm und nun in Schwierigkeiten steckt?
Der Roman ist auf ganz eigene Weise unbeschreiblich spannend. Die Geschichten der fünf Personen sind bewegend, obwohl man niemanden wirklich leiden mag, weil einfach alle unschöne Charaktereigenschaften aufweisen. Jeden einzelnen lernt man in einem eigenen Abschnitt näher kennen und dann fragt man sich, wer von ihnen der schlechteste Mensch ist, wer die schlimmsten Dinge erleben und ertragen musste, wer der eine von fünfen sein soll. Und bei jedem einzelnen davon denkt man sich, er oder sie soll es dann doch nicht sein. Das macht etwas mit dem Lesenden, das reißt alte Wunden auf und öffnet neue. Ich hätte nie geglaubt, dass ein Buch so viel in mir auslösen könnte. Sicher will Bannister auch damit zeigen, dass Menschen immer mehr sind, als das, was man auf den ersten Blick sieht, dass jeder eine Geschichte hat, die immer schlimmer ist, als man glaubt. Dass es hier gleich fünf solcher Geschichten sind, verstärkt den Effekt nur. Daher wohl auch die Randfiguren, die keine Namen haben.
Das Ende ist, wie angekündigt und erwartet, ein Tod. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob der Erzähler der Story, im Grunde also die Autorin, alle Leser auf gewisse Weise manipulieren konnte, denn auf mich trifft ihre Vermutung, wie ich dazu stehe, fast haargenau zu. Ja, es schockiert auch mich, aber ich bekomme dieses Gefühl einfach nicht weg.
Für mich ist dies kein Thriller, auch wenn meine Nerven zum Zerreißen gespannt waren und mich das Ende, die Erkenntnis, das Kopfkino einfach nicht loslassen. Es ist ein Buch, das so vieles verändern kann beim Lesenden. Ich finde bewundernswert, wie Ilona Bannister das hinbekommen hat. Ganz klare fünf Sterne!
Der Roman ist auf ganz eigene Weise unbeschreiblich spannend. Die Geschichten der fünf Personen sind bewegend, obwohl man niemanden wirklich leiden mag, weil einfach alle unschöne Charaktereigenschaften aufweisen. Jeden einzelnen lernt man in einem eigenen Abschnitt näher kennen und dann fragt man sich, wer von ihnen der schlechteste Mensch ist, wer die schlimmsten Dinge erleben und ertragen musste, wer der eine von fünfen sein soll. Und bei jedem einzelnen davon denkt man sich, er oder sie soll es dann doch nicht sein. Das macht etwas mit dem Lesenden, das reißt alte Wunden auf und öffnet neue. Ich hätte nie geglaubt, dass ein Buch so viel in mir auslösen könnte. Sicher will Bannister auch damit zeigen, dass Menschen immer mehr sind, als das, was man auf den ersten Blick sieht, dass jeder eine Geschichte hat, die immer schlimmer ist, als man glaubt. Dass es hier gleich fünf solcher Geschichten sind, verstärkt den Effekt nur. Daher wohl auch die Randfiguren, die keine Namen haben.
Das Ende ist, wie angekündigt und erwartet, ein Tod. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob der Erzähler der Story, im Grunde also die Autorin, alle Leser auf gewisse Weise manipulieren konnte, denn auf mich trifft ihre Vermutung, wie ich dazu stehe, fast haargenau zu. Ja, es schockiert auch mich, aber ich bekomme dieses Gefühl einfach nicht weg.
Für mich ist dies kein Thriller, auch wenn meine Nerven zum Zerreißen gespannt waren und mich das Ende, die Erkenntnis, das Kopfkino einfach nicht loslassen. Es ist ein Buch, das so vieles verändern kann beim Lesenden. Ich finde bewundernswert, wie Ilona Bannister das hinbekommen hat. Ganz klare fünf Sterne!