Wenn ein einzelner Moment zum Mittelpunkt wird
Five – Das Ticken der Zeit ist eine dramatische Erzählung über verschiedene Menschen an einem Bahnhof, die gemeinsam die letzten Minuten im Leben einer der anwesenden Personen erleben. Wer sind diese Menschen, welche Geschichte tragen sie mit sich und was hat sie an diesen Bahnhof geführt?
Unerbittlich treibt der auktoriale Erzähler die Lesenden voran und macht deutlich: Hier tickt die Uhr, und gleichzeitig gibt es viele Geschichten zu erzählen. Zwischenzeitlich werden die aktualisierten Zugfahrpläne eingeblendet, wodurch der gehetzte Eindruck zusätzlich verstärkt wird und die Atmosphäre an Intensität gewinnt.
Was wir über die Figuren erfahren, wirkt zunächst außergewöhnlich. Am Ende weist die Autorin jedoch darauf hin, dass es sich um Rollen handelt, die letztlich jeder Mensch in irgendeiner Form innehat. Wie wir das Verhalten der einzelnen Personen bewerten, hängt stark von unserer eigenen Perspektive und davon ab, auf welche Rolle wir blicken.
Die Geschichten erscheinen zunächst ungewöhnlich und sehr individuell. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass viele ihrer Facetten gar nicht so selten sind und sich in unterschiedlichen Ausprägungen auch im eigenen Alltag wiederfinden lassen. Trotz des ernsten Grundthemas lockert immer wieder feiner, typisch britischer Humor die Handlung auf. Gerade dieses Wechselspiel zwischen Tragik, Ironie und trockenem Witz verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.
Insgesamt gelingt der Autorin eine spannende und nachdenklich stimmende Erzählung, die durch ihre besondere Erzählweise, die Vielzahl an Perspektiven und ihren subtilen britischen Humor überzeugt. Five – Das Ticken der Zeit regt dazu an, Menschen und ihre Entscheidungen nicht vorschnell zu beurteilen, sondern hinter die Fassade zu blicken. Ein Roman, der spannend unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig lange nachhallt.
Ein Punkt Abzug, weil ich die ersten Charakterbeschreibungen grandios fand und es für mich gen Ende etwas abflachte, aber das ist völlig subjektiv und kann bei jedem anders sein.
Unerbittlich treibt der auktoriale Erzähler die Lesenden voran und macht deutlich: Hier tickt die Uhr, und gleichzeitig gibt es viele Geschichten zu erzählen. Zwischenzeitlich werden die aktualisierten Zugfahrpläne eingeblendet, wodurch der gehetzte Eindruck zusätzlich verstärkt wird und die Atmosphäre an Intensität gewinnt.
Was wir über die Figuren erfahren, wirkt zunächst außergewöhnlich. Am Ende weist die Autorin jedoch darauf hin, dass es sich um Rollen handelt, die letztlich jeder Mensch in irgendeiner Form innehat. Wie wir das Verhalten der einzelnen Personen bewerten, hängt stark von unserer eigenen Perspektive und davon ab, auf welche Rolle wir blicken.
Die Geschichten erscheinen zunächst ungewöhnlich und sehr individuell. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass viele ihrer Facetten gar nicht so selten sind und sich in unterschiedlichen Ausprägungen auch im eigenen Alltag wiederfinden lassen. Trotz des ernsten Grundthemas lockert immer wieder feiner, typisch britischer Humor die Handlung auf. Gerade dieses Wechselspiel zwischen Tragik, Ironie und trockenem Witz verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.
Insgesamt gelingt der Autorin eine spannende und nachdenklich stimmende Erzählung, die durch ihre besondere Erzählweise, die Vielzahl an Perspektiven und ihren subtilen britischen Humor überzeugt. Five – Das Ticken der Zeit regt dazu an, Menschen und ihre Entscheidungen nicht vorschnell zu beurteilen, sondern hinter die Fassade zu blicken. Ein Roman, der spannend unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig lange nachhallt.
Ein Punkt Abzug, weil ich die ersten Charakterbeschreibungen grandios fand und es für mich gen Ende etwas abflachte, aber das ist völlig subjektiv und kann bei jedem anders sein.