Das Buch klingt atemberaubend!
„Fliegt, Wilde Schwäne“ hat in mir beim Lesen der Leseprobe sofort dieses Gefühl ausgelöst, das ich mir immer wünsche: Ich will in diese Welt hineingezogen werden, nicht nur in eine Geschichte, sondern in eine Biografie, die ganz nah an der Realität liegt.
Besonders ansprechend ist der Schreibstil von Jung Chang. Er ist klar, lebendig und emotional, ohne schwülstig zu wirken. Man fühlt sich beim Lesen, als würde eine Frau ihre Geschichte erzählen, die nicht nur mutig ist, sondern auch ehrlich und ohne Filter. Gerade das macht mich als Leserin so neugierig. Es geht nicht um eine Lehrbucherzählung über China, sondern um einzelne Leben, um eine Mutter, eine Tochter, um eine Familie, die durch die Jahrzehnte hindurch geschleudert wird.
Ich habe im Studium der Internationalen Beziehungen viel über China gelernt – über Politik, Reformen, Machtkonstellationen –, aber genau diese persönliche, menschliche Note hat mir oft gefehlt. Hier fühle ich sie deutlich: Geschichte als etwas, das direkt im Alltag, im Körper, in den Beziehungen und den Entscheidungen der Frauen stattfindet. Das berührt und bleibt. Es ist feministisch, ohne sich mit einem Label zu schmücken: Es geht um eine Frau, die ihre Stimme behauptet, obwohl sie wissen muss, dass das Risiko für sie und ihre Familie groß ist.
Ich habe Lust, in diese andere Welt einzutauchen – nicht nur geografisch nach China, sondern auch emotional in die Jahre nach der Mao-Ära, in die Zeit der Reformen unter Deng Xiaoping und bis in die Gegenwart. Die Vorstellung, innerhalb dieser Familiengeschichte zugleich ein Stück Zeitreise zu machen, weckt bei mir eine ganz besondere Spannung. Es ist eine Geschichte, die sich nicht nur erzählen lässt, sondern auch spüren.
Für mich ist das ein Buch, das man nicht nur lesen, sondern mit sich herumtragen möchte.
Besonders ansprechend ist der Schreibstil von Jung Chang. Er ist klar, lebendig und emotional, ohne schwülstig zu wirken. Man fühlt sich beim Lesen, als würde eine Frau ihre Geschichte erzählen, die nicht nur mutig ist, sondern auch ehrlich und ohne Filter. Gerade das macht mich als Leserin so neugierig. Es geht nicht um eine Lehrbucherzählung über China, sondern um einzelne Leben, um eine Mutter, eine Tochter, um eine Familie, die durch die Jahrzehnte hindurch geschleudert wird.
Ich habe im Studium der Internationalen Beziehungen viel über China gelernt – über Politik, Reformen, Machtkonstellationen –, aber genau diese persönliche, menschliche Note hat mir oft gefehlt. Hier fühle ich sie deutlich: Geschichte als etwas, das direkt im Alltag, im Körper, in den Beziehungen und den Entscheidungen der Frauen stattfindet. Das berührt und bleibt. Es ist feministisch, ohne sich mit einem Label zu schmücken: Es geht um eine Frau, die ihre Stimme behauptet, obwohl sie wissen muss, dass das Risiko für sie und ihre Familie groß ist.
Ich habe Lust, in diese andere Welt einzutauchen – nicht nur geografisch nach China, sondern auch emotional in die Jahre nach der Mao-Ära, in die Zeit der Reformen unter Deng Xiaoping und bis in die Gegenwart. Die Vorstellung, innerhalb dieser Familiengeschichte zugleich ein Stück Zeitreise zu machen, weckt bei mir eine ganz besondere Spannung. Es ist eine Geschichte, die sich nicht nur erzählen lässt, sondern auch spüren.
Für mich ist das ein Buch, das man nicht nur lesen, sondern mit sich herumtragen möchte.