Bewegende Familien- und Landesgeschichte

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theso Avatar

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In „Fliegt, Wilde Schwäne“ beschreibt die Autorin eindrucksvoll ihre Familiengeschichte, vor allem ihre eigenen Erfahrungen nach der Veröffentlichung ihres ersten Buches „Wilde Schwäne“, die maßgeblich durch die Landesgeschichte beeinflusst ist. So erhält man als Lesende nicht nur einen emotionalen Einblick in das Innenleben der Autorin und ihre Familiengeschichte, sondern lernt auch eine Menge über die Geschichte Chinas, vor allem zu Zeiten Maos und danach.
Die Schilderungen von Jung Chang haben mich tief berührt und beeindruckt und ich empfinde großen Respekt ihr und vor allem auch ihrer Mutter gegenüber, für ihre Stärke und wie beide für ihre Werte einstehen. Die Bedeutung ihrer Mutter für die Autorin sind im ganzen Buch sehr sichtbar und man spürt durch die Zeilen ihre Liebe und Dankbarkeit für ihre Mutter, so ist das Buch auch eine sehr berührende Mutter-Tochter-Geschichte.
Trotz der Emotionalität und den Einblicken in das Innen- und Familienleben der Autorin, schreibt sie dennoch auch sachlich, gerade wenn es um die Landesgeschichte geht, auch wenn ihre Einstellung und Meinung der Politik ihres Heimatlandes gegenüber immer deutlich herauslesbar ist.
Die Fotoseiten mit Familienfotos sowie Fotos von ihren Lebensabschnitten sind eine gute Ergänzung und Visualisieren das Geschilderte gekonnt, vor allem aber ist es schön Gesichter zu den Namen zu erhalten und dass uns die Autorin diesen doch auch intimen Einblick gewährt.
„Filegt, Wilde Schwäne“ ist die Erzählung einer starken Frau über ihre Familie, ihre starke Mutter und die Politik ihres Heimatlandes China unter Mao und danach und ist somit eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für starke Frauen, reale Familiengeschichten sowie die Geschichte Chinas interessieren.