Bleibt hinter Wilde Schwäne zurück
Nicht schlecht geschrieben, erreicht aber nicht die Höhe des Vorgängerromans. Fliegt, wilde Schwäne ist sehr emotional geschrieben, handelt aber mehr von der Autorin und ihrer Familie als vom Schicksal Chinas. Und eine Familie, sei sie noch so groß oder bedeutend, kann nicht stellvertretend für eine Milliarde Menschen sein.
Interessant fand ich ihre Recherchearbeiten zu dem Buch über Mao und was für Verbrechen sie zu Tage förderte, Verbrechen die der große Vorsitzende persönlich beging oder anordnete. Aber einiges davon war schon in Wilde Schwäne ersichtlich. Man denke nur an den Langen Marsch.
Ebenso fand ich faszinierend, wie Jung Interviews mit Ehefrauen ehemaliger Potentaten führt und was für interessante Einzelheiten sie über die recherchierten Personen dadurch erfährt.
Etwas ist allen Diktaturen gemeinsam: Auflockerung der Zensur und Öffnungen Richtung Freiheit und Demokratie sind immer nur kurzfristig. Im Hintergrund lauert immer der übermächtige Polizeiapparat als Werkzeug des Staates und der Partei.
Interessant fand ich ihre Recherchearbeiten zu dem Buch über Mao und was für Verbrechen sie zu Tage förderte, Verbrechen die der große Vorsitzende persönlich beging oder anordnete. Aber einiges davon war schon in Wilde Schwäne ersichtlich. Man denke nur an den Langen Marsch.
Ebenso fand ich faszinierend, wie Jung Interviews mit Ehefrauen ehemaliger Potentaten führt und was für interessante Einzelheiten sie über die recherchierten Personen dadurch erfährt.
Etwas ist allen Diktaturen gemeinsam: Auflockerung der Zensur und Öffnungen Richtung Freiheit und Demokratie sind immer nur kurzfristig. Im Hintergrund lauert immer der übermächtige Polizeiapparat als Werkzeug des Staates und der Partei.