Blick hinter die Kulissen Chinas
Inhalt:
30 Jahre nach Erscheinen der Familienchronik „Wilde Schwäne“ , in der die Autorin die Geschichte ihrer Familie von der Kaiserzeit bis in die Zeit Maos erzählt, ist dieses Buch die Fortsetzung und erzählt die weiteren Ereignisse bis in die Gegenwart. Zusammen mit den Ereignissen in der Familie nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise auf Chinas Weg von einem armen Bauernstaat zu einer wirtschaftlichen und politischen Weltmacht. Auch von Jung Chang in dieser Zeit in England gelebt hat, blieb sie eng mit dem Land und ihrer Familie verbunden.
Meine Meinung:
Wie schon der erste Teil hat mich auch dieses Buch gefesselt. Jung Chang gibt einen anhand ihrer Familiengeschichte einen tiefen Einblick in die chinesische Gesellschaft und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Dadurch dass ihre Bücher in der VR China verboten sind, nimmt sie eine sehr kritische Position zu China ein. Anhand ihrer Erfahrungen ist diese Haltung aber auch sehr verständlich.
Beginnend mit ihren Erlebnissen während der Kulturrevolution, der Öffnung unter Deng Xiaoping hin zu des Wiederaufleben des Maoismus ab den 2010 Jahren, erleben wir ganz unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen, die von einer vorsichtigen Öffnung zu einer Rückkehr in maoistische Strukturen führt. Mit der Autorin erleben wir die Auswirkungen auf ihre Familie als Beispiel, was wie Veränderungen für die Menschen in diesem Land bedeuten. Ihre Postion ist wahrscheinlich etwas kritischer als die vieler ihrer Landsleute, da sie durch die ablehnende Haltung der Regierung ihren Büchern gegenüber ihren Veröffentlichungen, eine besonders negative Haltung erlebt. So bekommt man aber auch als Leser einen tiefen Einblick hinter die Kulissen des Regimes.
Sehr spannend waren auch die beschriebenen Gespräche mit einigen Personen, die entweder selbst eine herausragende Stellung im chinesischen Staat inne hatten oder solchen Personen nahe standen. Auch hier bietet sich ein guter Blick hinter die Kulissen. Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass diese Personen zum Teil vom Staat überwacht wurden und daher nicht frei sprechen konnten. Diese Überwachung und Bedrohung durch den Staats scheint an vielen Stellen durch und wirkt auch auf den Leser sehr bedrohlich, ein Gefühl der Beklemmung stellt sich hier beim Lesen ein.
Dieses Buch ist wichtig, ermöglicht es doch einen Blick hinter die Kulissen des chinesischen Staates, die Unterdrückung einer kritischen Sicht auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die historische Vergangenheit.
Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
30 Jahre nach Erscheinen der Familienchronik „Wilde Schwäne“ , in der die Autorin die Geschichte ihrer Familie von der Kaiserzeit bis in die Zeit Maos erzählt, ist dieses Buch die Fortsetzung und erzählt die weiteren Ereignisse bis in die Gegenwart. Zusammen mit den Ereignissen in der Familie nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise auf Chinas Weg von einem armen Bauernstaat zu einer wirtschaftlichen und politischen Weltmacht. Auch von Jung Chang in dieser Zeit in England gelebt hat, blieb sie eng mit dem Land und ihrer Familie verbunden.
Meine Meinung:
Wie schon der erste Teil hat mich auch dieses Buch gefesselt. Jung Chang gibt einen anhand ihrer Familiengeschichte einen tiefen Einblick in die chinesische Gesellschaft und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Dadurch dass ihre Bücher in der VR China verboten sind, nimmt sie eine sehr kritische Position zu China ein. Anhand ihrer Erfahrungen ist diese Haltung aber auch sehr verständlich.
Beginnend mit ihren Erlebnissen während der Kulturrevolution, der Öffnung unter Deng Xiaoping hin zu des Wiederaufleben des Maoismus ab den 2010 Jahren, erleben wir ganz unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen, die von einer vorsichtigen Öffnung zu einer Rückkehr in maoistische Strukturen führt. Mit der Autorin erleben wir die Auswirkungen auf ihre Familie als Beispiel, was wie Veränderungen für die Menschen in diesem Land bedeuten. Ihre Postion ist wahrscheinlich etwas kritischer als die vieler ihrer Landsleute, da sie durch die ablehnende Haltung der Regierung ihren Büchern gegenüber ihren Veröffentlichungen, eine besonders negative Haltung erlebt. So bekommt man aber auch als Leser einen tiefen Einblick hinter die Kulissen des Regimes.
Sehr spannend waren auch die beschriebenen Gespräche mit einigen Personen, die entweder selbst eine herausragende Stellung im chinesischen Staat inne hatten oder solchen Personen nahe standen. Auch hier bietet sich ein guter Blick hinter die Kulissen. Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass diese Personen zum Teil vom Staat überwacht wurden und daher nicht frei sprechen konnten. Diese Überwachung und Bedrohung durch den Staats scheint an vielen Stellen durch und wirkt auch auf den Leser sehr bedrohlich, ein Gefühl der Beklemmung stellt sich hier beim Lesen ein.
Dieses Buch ist wichtig, ermöglicht es doch einen Blick hinter die Kulissen des chinesischen Staates, die Unterdrückung einer kritischen Sicht auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die historische Vergangenheit.
Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.