Ein ehrliches Buch
Auf rotem Hintergrund zeigt das Cover die Silhouetten von Schwänen und passt dadurch sehr gut zu dem Titel "Fliegt, wilde Schwäne". Jung Chang knüpft an ihr erstes Werk "Wilde Schwäne" an und erzählt die Familiengeschichte weiter. Dbei ist sie sehr offen und ehrlich und beschönigt nichts. Sie schreibt ebenso offen über ihre Gefühle und Eindrücke als junges Mädchen und wie sich ihre Ansichten wandelten. Ihre Darstellung beginnt 1952, als Mao noch der Anführer des Landes war. In insgesamt 20 Kapiteln erreicht sie das Jahr 2024. Besonders gut sind die Originalfotos, die im Buch zu finden sind. Sie machen das Geschriebene noch etwas Greifbarer. Jung Chang wirft ein interessantes und eben nicht öffentlich bekanntes Bild auf China und seine Wirkmacht. Natürlich steht der Einfluss auf sie und ihre Familie dabei ebenfalls ganz oben, was das Buch zu einer spannenden Lektüre macht.