Erschütternd, aber aufklärend
Nach ihrem Welterfolg „Wilde Schwäne“ führt Jung Chang ihre Familiengeschichte und damit auch die Geschichte Chinas fort – von der Mao-Ära, vom Beginn der Reformen unter Deng XiaoPeng bis zur Gegenwart von Xj Jimping.
Jung Changs Leben war immer eng mit ihrem Heimatland verknüpft, auch wenn es ihr nicht mehr möglich war in diesem Land zu leben und zu arbeiten.
Mutig berichtet sie vom entbehrungsreichen und teilweise massiv unterdrückten Leben der Menschen in China, trotz Gefahren für ihr Leben und das Leben ihrer Familie.
Nach dem sensationellen Erfolg ihres Erstlings „Wilde Schwäne“ war ich neugierig und gespannt.
Die Kapitel über das Leben in China unter Mao Zedong haben mich tief erschüttert. Mich hat überrascht, wie ruhig und schon fast unbeteiligt, Jung Chang darüberschreiben konnte, so viele Gräueltaten insbesondere an ihre Eltern. Besonders erschreckend fand ich, wie die Bevölkerung aufgehetzt wurde, sich gegenseitig zu bespitzeln und zu foltern.
Vermisst habe ich, oder anders ausgedrückt, störten mich die Vor-und Rückblicke, die für mich den Lesefluss extrem behinderten. Es entstand gefühlt keine chronologische Reihenfolge. Im Großen und Ganzem gab es die natürlich, aber sie wurde unterbrochen zweifeldurch Gedankensprünge, in denen sie zum Beispiel die Geschichte ihrer Großmutter über viele Seiten erzählt, über Konkubinen, über gebundene Füße, über die Art und Weise ihrer Flucht, über starke Frauen, über ihre starke Mutter, um dann weiter über die beginnenden Reformen des Deng XiaoPeng zu berichten. Das war alles zweifellos interessant und auch wichtig zu erfahren, aber es machte es schwierig und anstrengend das Buch zu lesen.
Ich habe viel über China gelernt, vieles erfahren, was ich nie für möglich gehalten hätte, und verstanden, dass China sich zu einer Weltmacht entwickelt hat, aber die Macht immer noch von einer einzigen Person ausgeübt wird und die Menschen absolut fleißig, aber machtlos und unfrei sind.
Jung Changs Buch ist unbedingt lesenswert.
Jung Changs Leben war immer eng mit ihrem Heimatland verknüpft, auch wenn es ihr nicht mehr möglich war in diesem Land zu leben und zu arbeiten.
Mutig berichtet sie vom entbehrungsreichen und teilweise massiv unterdrückten Leben der Menschen in China, trotz Gefahren für ihr Leben und das Leben ihrer Familie.
Nach dem sensationellen Erfolg ihres Erstlings „Wilde Schwäne“ war ich neugierig und gespannt.
Die Kapitel über das Leben in China unter Mao Zedong haben mich tief erschüttert. Mich hat überrascht, wie ruhig und schon fast unbeteiligt, Jung Chang darüberschreiben konnte, so viele Gräueltaten insbesondere an ihre Eltern. Besonders erschreckend fand ich, wie die Bevölkerung aufgehetzt wurde, sich gegenseitig zu bespitzeln und zu foltern.
Vermisst habe ich, oder anders ausgedrückt, störten mich die Vor-und Rückblicke, die für mich den Lesefluss extrem behinderten. Es entstand gefühlt keine chronologische Reihenfolge. Im Großen und Ganzem gab es die natürlich, aber sie wurde unterbrochen zweifeldurch Gedankensprünge, in denen sie zum Beispiel die Geschichte ihrer Großmutter über viele Seiten erzählt, über Konkubinen, über gebundene Füße, über die Art und Weise ihrer Flucht, über starke Frauen, über ihre starke Mutter, um dann weiter über die beginnenden Reformen des Deng XiaoPeng zu berichten. Das war alles zweifellos interessant und auch wichtig zu erfahren, aber es machte es schwierig und anstrengend das Buch zu lesen.
Ich habe viel über China gelernt, vieles erfahren, was ich nie für möglich gehalten hätte, und verstanden, dass China sich zu einer Weltmacht entwickelt hat, aber die Macht immer noch von einer einzigen Person ausgeübt wird und die Menschen absolut fleißig, aber machtlos und unfrei sind.
Jung Changs Buch ist unbedingt lesenswert.