Luft nach oben
Ich wollte dieses Buch wirklich ohne Wenn und Aber lieben, aber ich konnte es einfach nicht. Nachdem das Buch angekommen war, habe ich zur Vorbereitung „Wilde Schwäne” gelesen und bin wirklich froh darüber, das getan zu haben. Ohne „Wilde Schwäne” vorher zu lesen, hätte ich wahrscheinlich einige Stellen nicht so gut verstanden. Jung Chang ist eine bemerkenswerte Frau aus einer Familie, die Werte sehr hochhält und äußerst rational denkt und handelt. „Wilde Schwäne” habe ich ohne zu Zögern 5 Sterne gegeben und war nachhaltig beeindruckt.
Leider musste ich diesem Buch einen Stern weniger geben, weil mich einige Stellen massiv gestört haben. Ich hätte mir gewünscht, dass es von Übersetzern mit chinesischem Hintergrund oder zumindest mit einem gewissen Grundwissen in der chinesischen Kultur übersetzt worden wäre. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein, und ich glaube auch nicht, dass die Übersetzer den ersten Band gelesen haben.
Einiges wurde falsch oder merkwürdig übersetzt, was man hätte verhindern können, wenn die Übersetzer zumindest das erste Buch gelesen hätten. Beispielsweise wird erwähnt, dass der Großmutter die Füße im Säuglingsalter gebunden wurden, was schlicht nicht stimmt, denn im ersten Buch war der Zeitpunkt exakt beschrieben. Auch eine weitere Szene wurde vollständig anders dargestellt als im Vorgänger.
Nach den ersten Kapiteln, also sobald es keine Überschneidungen mit dem ersten Buch mehr gab, wurde das Buch deutlich besser und wirklich interessant. Es war auch schön, Fotos der Zeitzeugen zu sehen. Vor allem Wang Guanmei war unglaublich. Auch die Passagen zu Ruijin haben mich sehr bewegt, davon hatte ich bis dahin noch nie gehört! Die Mao-Biographie werde ich daher auf jeden Fall noch lesen, und auch die Cixi-Biographie klingt sehr interessant.
Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, allerdings rate ich dazu, den Vorgängerband zuerst zu lesen und über die kleineren Fehler im zweiten Band hinwegzusehen.
Leider musste ich diesem Buch einen Stern weniger geben, weil mich einige Stellen massiv gestört haben. Ich hätte mir gewünscht, dass es von Übersetzern mit chinesischem Hintergrund oder zumindest mit einem gewissen Grundwissen in der chinesischen Kultur übersetzt worden wäre. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein, und ich glaube auch nicht, dass die Übersetzer den ersten Band gelesen haben.
Einiges wurde falsch oder merkwürdig übersetzt, was man hätte verhindern können, wenn die Übersetzer zumindest das erste Buch gelesen hätten. Beispielsweise wird erwähnt, dass der Großmutter die Füße im Säuglingsalter gebunden wurden, was schlicht nicht stimmt, denn im ersten Buch war der Zeitpunkt exakt beschrieben. Auch eine weitere Szene wurde vollständig anders dargestellt als im Vorgänger.
Nach den ersten Kapiteln, also sobald es keine Überschneidungen mit dem ersten Buch mehr gab, wurde das Buch deutlich besser und wirklich interessant. Es war auch schön, Fotos der Zeitzeugen zu sehen. Vor allem Wang Guanmei war unglaublich. Auch die Passagen zu Ruijin haben mich sehr bewegt, davon hatte ich bis dahin noch nie gehört! Die Mao-Biographie werde ich daher auf jeden Fall noch lesen, und auch die Cixi-Biographie klingt sehr interessant.
Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, allerdings rate ich dazu, den Vorgängerband zuerst zu lesen und über die kleineren Fehler im zweiten Band hinwegzusehen.