Nur für wirkliche Fans von Autobiografien
Die 1952 in China geborene und seit 1978 in London lebende Schriftstellerin Jung Chang hat in der Vergangenheit den autobiografischen Bestseller "Wilde Schwäne" sowie weitere Bücher herausgebracht, die alle in China verboten sind. Das vorliegende Werk "Fliegt, wilde Schwäne" wird nun als Fortsetzung des erwähnten Bestsellers vermarktet. Für mich ist es mein erstes Buch dieser Autorin, ich habe also keinen Vergleich.
Chinas Geschichte interessiert mich sehr und ich habe schon einige spannende Bücher zu diesem Thema gelesen, auch solche mit autobiografischen Anteilen. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.
Leider muss ich aber sagen, dass mich die Schreibweise überhaupt nicht überzeugen kann. Auf der Sachebene kann man so einiges über Chinas neuere Geschichte und über die diversen Repressionen des Regimes erfahren, was insbesondere für Leserinnen und Leser, die über diese Thematik noch wenig gelesen haben, interessant sein könnte.
Dramaturgisch und literarisch hat das Buch mich aber nicht begeistert: die Figuren sind überwiegend sehr simpel gezeichnet, ohne tiefergehende Charakteristik, man erfährt wenig über ihre genauen Hintergrundmotivationen. Gewalt des Regimes wird detailliert, wiederholt und blutig geschildert, aber dennoch ist es schwierig, sich abgesehen davon, dass das abstoßend und grausam ist, näher mit irgendwelchen der vorkommenden Figuren emotional verbinden zu können, weil die Schreibweise an sich so unemotional und sachlich ist.
Insgesamt werden diverse biografische Begebenheiten aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie geschildert, aber eher in aufzählender Form, ohne wirklichen dramaturgischen Spannungsbogen, außer immer wieder Repressionen des Regimes. So interessant die tatsächlichen geschichtlichen Hintergründe und ihre vielfältigen tragischen Auswirkungen auf diese Familie sind, hat doch die Erzählweise dazu geführt, dass mich das Buch emotional nicht wirklich erreichen konnte. Hängen geblieben sind mir vor allem die vielfältigen Gräueltaten des chinesischen Regimes, ich habe aber nicht das Gefühl, dessen tiefergehende Hintergründe oder die chinesische Mentalität durch das Buch näher zu verstehen. Schade darum.
Chinas Geschichte interessiert mich sehr und ich habe schon einige spannende Bücher zu diesem Thema gelesen, auch solche mit autobiografischen Anteilen. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.
Leider muss ich aber sagen, dass mich die Schreibweise überhaupt nicht überzeugen kann. Auf der Sachebene kann man so einiges über Chinas neuere Geschichte und über die diversen Repressionen des Regimes erfahren, was insbesondere für Leserinnen und Leser, die über diese Thematik noch wenig gelesen haben, interessant sein könnte.
Dramaturgisch und literarisch hat das Buch mich aber nicht begeistert: die Figuren sind überwiegend sehr simpel gezeichnet, ohne tiefergehende Charakteristik, man erfährt wenig über ihre genauen Hintergrundmotivationen. Gewalt des Regimes wird detailliert, wiederholt und blutig geschildert, aber dennoch ist es schwierig, sich abgesehen davon, dass das abstoßend und grausam ist, näher mit irgendwelchen der vorkommenden Figuren emotional verbinden zu können, weil die Schreibweise an sich so unemotional und sachlich ist.
Insgesamt werden diverse biografische Begebenheiten aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie geschildert, aber eher in aufzählender Form, ohne wirklichen dramaturgischen Spannungsbogen, außer immer wieder Repressionen des Regimes. So interessant die tatsächlichen geschichtlichen Hintergründe und ihre vielfältigen tragischen Auswirkungen auf diese Familie sind, hat doch die Erzählweise dazu geführt, dass mich das Buch emotional nicht wirklich erreichen konnte. Hängen geblieben sind mir vor allem die vielfältigen Gräueltaten des chinesischen Regimes, ich habe aber nicht das Gefühl, dessen tiefergehende Hintergründe oder die chinesische Mentalität durch das Buch näher zu verstehen. Schade darum.