Persönlich, mitnehmend, historisch interessant und hervorragend geschrieben
Von 1952, dem Jahr der Geburt der Autorin über die Machtergreifung Maos, dessen Kulturrevolution und schließlich den vorsichtigen Beginn der Nach-Maoära führt Jung Chang in einem informativen und kurzweiligen Überblick zunächst bis zu ihrer Ausreise als Austauschstudierende in Großbritannien. Der Weg dorthin ist nicht nur vom Fleiß der Autorin, sowie viel Liebe und Unterstützung ihrer Familie gesäumt, sondern nicht zuletzt sehr viel Schmerz und Verlust, für Jung Chang mit gerade einmal Mitte 20 und ihre ganze Familie.
In ihrer neuen Wahlheimat Großbritannien studiert die Autorin nicht nur, sondern schließt auch erfolgreich eine Promotion ab. Ihre tiefe Verbundenheit zu China und nicht zuletzt ihrer Familie, lässt sie in den Jahren der Öffnung des Landes zu einer eher unfreiwilligen Kultur- und Kontaktvermittlerin zwischen den Nationen werden und so auch die eigene Prägung und Geschichte besser verstehen, die später die Grundlage für ihre schriftstellerische Tätigkeit sein wird. Genau diese nimmt in den betrachteten Folgejahren großen Raum ein, sodass fast eine Art Werksgeschichte mit Hintergrundinformationen zum Entstehen und dem Kontext ihrer bisherigen Publikationen entsteht. Für mich war dies unglaublich gelungen, da ich so auch die bisherigen Bücher noch besser einordnen konnte.
Ich habe bereits Wilde Schwäne und die Mao-Biografie der Autorin gelesen oder besser verschlungen und bin in Fliegt wilde Schwäne abermals beeindruckt vom Schreibtalent der Autorin. Man fliegt nur so durch die Seiten, komplexe historische Zusammenhänge vermittelt die Autorin genauso mühelos und pointiert, wie sie persönliche Eindrücke gekonnt in gesellschaftliche Zusammenhänge einbettet. Letztlich ist es diese besondere Mischung und das Talent informierte Fakten mit persönlichen Erfahrungen und Eindrücken zu bereichern, die die Geschichte in Jung Changs Büchern lebendig werden lassen. Ganz klare Empfehlung!
In ihrer neuen Wahlheimat Großbritannien studiert die Autorin nicht nur, sondern schließt auch erfolgreich eine Promotion ab. Ihre tiefe Verbundenheit zu China und nicht zuletzt ihrer Familie, lässt sie in den Jahren der Öffnung des Landes zu einer eher unfreiwilligen Kultur- und Kontaktvermittlerin zwischen den Nationen werden und so auch die eigene Prägung und Geschichte besser verstehen, die später die Grundlage für ihre schriftstellerische Tätigkeit sein wird. Genau diese nimmt in den betrachteten Folgejahren großen Raum ein, sodass fast eine Art Werksgeschichte mit Hintergrundinformationen zum Entstehen und dem Kontext ihrer bisherigen Publikationen entsteht. Für mich war dies unglaublich gelungen, da ich so auch die bisherigen Bücher noch besser einordnen konnte.
Ich habe bereits Wilde Schwäne und die Mao-Biografie der Autorin gelesen oder besser verschlungen und bin in Fliegt wilde Schwäne abermals beeindruckt vom Schreibtalent der Autorin. Man fliegt nur so durch die Seiten, komplexe historische Zusammenhänge vermittelt die Autorin genauso mühelos und pointiert, wie sie persönliche Eindrücke gekonnt in gesellschaftliche Zusammenhänge einbettet. Letztlich ist es diese besondere Mischung und das Talent informierte Fakten mit persönlichen Erfahrungen und Eindrücken zu bereichern, die die Geschichte in Jung Changs Büchern lebendig werden lassen. Ganz klare Empfehlung!