Sehr berührende Fortsetzung von "Wilde Schwäne"
Dieses Buch kann man gut getrennt vom Vorgänger "Wilde Schwäne" lesen, aber ich würde trotzdem vorher den Bestseller aus 1991 zu Gemüte führen. Jung Chang erzählt dort schon sehr viel über ihre Mutter und Großmutter in China, aber um in ihren Lesestil rein zu kommen, ist es ein sehr guter Einstieg. In diesem Nachfolger beleuchtet sie nun auch ihre eigene, weibliche, Geschichte. Als Jugendliche wächst sie noch unter dem strengen Chinesischen Regimes auf, später, wenn sie dann in London frei lebt, darf sie nicht in ihre Heimat einreisen um Mutter und Familie zu besuchen. Sie schreibt sehr bildlich und kraftvoll und man fühlt ihren Schmerz, ihre Angst, aber auch ihren Stolz, nicht aufzugeben und ihre Familien-Geschichte unter widrigsten Umständen nieder zu schreiben.
Jung Chang ist eine absolut bemerkenswerte Schriffstellerin und hat mich, wie damals, sofort in ihren Bann gezogen.
Jung Chang ist eine absolut bemerkenswerte Schriffstellerin und hat mich, wie damals, sofort in ihren Bann gezogen.