Abenteuer mit weiblicher Hauptrolle
Kurz zur Geschichte: Flora Brimble ist ein neugieriges, etwas eigensinniges Kind, das eher unfreiwillig in ein Abenteuer hineingerät, als sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Frühling macht. Der Ausflug entwickelt sich schnell zu einer Reise in eine phantasievolle, teils skurrile Welt mit eigenen Regeln und Figuren. Im Buch geht es nicht nur um die Suche an sich, sondern auch um Mut, den Umgang mit Unsicherheit und wie sehr uns die unsere Umgebung beeinflusst.
Als Leser fand ich vor allem die kleinen Details gelungen, wie die Idee mit dem lebendigen Brunnen und dass sich die Geschichte um eine bzw. zwei weibliche Hauptfiguren herum entwickelt. Die Nebenfiguren sind schön ausgearbeitet, wobei sich einige Einschübe vom Eichhörnchen mir zu oft wiederholt haben.
Ein Vergleich mit Die unendliche Geschichte von Michael Ende drängt sich stellenweise auf, auch wenn die Dimensionen natürlich ganz andere sind. Beide Bücher arbeiten mit der Idee, dass ein Kind in eine andere Welt eintaucht, die mehr ist als nur Kulisse – nämlich ein Spiegel innerer Entwicklung. Während Endes Werk jedoch episch, symbolisch aufgeladen und stellenweise ziemlich düster ist, bleibt *Flora Brimble* deutlich knapper und rast nahezu von einer zu bewältigenden Aufgabe zur nächsten, dass man sich als Leser bewusst Zeit nehmen sollte, in die Welten einzutauchen. Jüngere Leser werden sicher nicht jedes Detail verstehen, aber hier hilft es, sich mit ihnen über die Lektüre auszutauschen.
Als Leser fand ich vor allem die kleinen Details gelungen, wie die Idee mit dem lebendigen Brunnen und dass sich die Geschichte um eine bzw. zwei weibliche Hauptfiguren herum entwickelt. Die Nebenfiguren sind schön ausgearbeitet, wobei sich einige Einschübe vom Eichhörnchen mir zu oft wiederholt haben.
Ein Vergleich mit Die unendliche Geschichte von Michael Ende drängt sich stellenweise auf, auch wenn die Dimensionen natürlich ganz andere sind. Beide Bücher arbeiten mit der Idee, dass ein Kind in eine andere Welt eintaucht, die mehr ist als nur Kulisse – nämlich ein Spiegel innerer Entwicklung. Während Endes Werk jedoch episch, symbolisch aufgeladen und stellenweise ziemlich düster ist, bleibt *Flora Brimble* deutlich knapper und rast nahezu von einer zu bewältigenden Aufgabe zur nächsten, dass man sich als Leser bewusst Zeit nehmen sollte, in die Welten einzutauchen. Jüngere Leser werden sicher nicht jedes Detail verstehen, aber hier hilft es, sich mit ihnen über die Lektüre auszutauschen.