Abenteuer rund um Hoffnung, Freundschaft und etwas Philosophie

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sweinzie Avatar

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Flora liebt nichts mehr als schreiben. Sie lebt allein mit ihrem Vater in armen Verhältnissen und das Schreiben ist ihre einige Freude. Als der Frühling einfach nicht kommen will und es schon viel zu lange grau und kalt ist erkrankt Floras Vater. Daher beschliesst sie zu ihrem Grossvater zu gehen und Rat zu holen. Doch ihr Grossvater ist ein etwas seltsamer Kautz und rät ihr, einen Brief an die Maikönigin zu schreiben und sie zu bitten, den Frühling zurück zu bringen. Und so beginnt Floras Abenteuer.

Da Floras Leidenschaft das Schreiben ist, spielt das Schreiben von Geschichten auch in diesem Buch eine wichtige Rolle. Auch magische Wesen sind daher mit von der Partie und unterstützen auf dem Abenteuer. Sei es der Kobold, dem man von Natur aus nicht trauen kann, ausser er bekommt einen silbernen Apfel, oder das kleine Eichhörnchen, das meint alles zu wissen. Lustige Sprüche, amüsante Situationen und spannende Abenteuer sind so garantiert.

Der Schreibstil ist für mich eingänglich. Jedes Kapitel steht für sich mit einem Abenteuer. Das mag auf der einen Seite toll sein, weil in jedem Kapitel etwas erlebt wird und die Kinder so schön von Kapitel zu Kapitel kommen und motiviert sind zu lesen. Auf der anderen Seite kann es einen hektischen und abgehakten Eindruck erwecken.

Für ältere Leser hat das Buch immer wieder schöne Gedanken versteckt. Ich nenn sie mal philosophische Lichtblicke, die einen zum Nachdenken bringen, die schöne Wahrheiten bergen und kleine Schätze bilden. Kinder werden diese Sätze vielleicht überlesen, ab einem Gewissen Alter vielleicht fragen und Erwachsene sich daran erfreuen.

Ein schönes Buch über Hoffnung und Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, toll gestaltet. Ideal für Kinder, die wenig lesen und doch tolle Geschichten mit Fantasy und Magie suchen. Es hat Spass gemacht mit Flora den Frühling zu suchen.