Auf der Suche nach dem Frühling
„Flora Brimble und der verlorene Frühling“ entführt in eine fantasievolle, märchenhafte Welt voller Magie, ungewöhnlicher Kreaturen und liebevoller Details. Besonders zu Beginn überzeugte mich die Geschichte mit ihrer originellen Idee und einer berührenden Hauptfigur: Flora ist ein Kind, das schon früh mit Sorgen und Verantwortung konfrontiert wird. Um ihren erkrankten Vater zu retten, braucht es vor allem eines: endlich Frühling statt bitterkaltem Winter. So macht Flora sich auf die Suche nach dem Frühling und gerät in ein Abenteuer, das nicht nur auf sie selbst große Auswirkungen hat.
Der Autor erschafft dabei viele atmosphärische Szenen – besonders die fantasievollen, eigenbrötlerischen Figuren ließen sich gut voneinander unterscheiden und bleiben auch nach der Lektüre noch im Gedächtnis. Immer wieder vermittelt die Geschichte zudem kleine, kluge Gedanken und humorvolle Anspielungen, die auch mich als erwachsene Leserin ansprachen.
Allerdings zeigte sich im Verlauf auch eine Schwäche: Der sehr märchenhafte, teils altmodische Schreibstil wirkte auf mich stellenweise etwas holprig und bremste teilweise meinen Lesefluss. Während ich mich zwar mit der Zeit daran gewöhnte, blieb er nicht durchgehend angenehm zu lesen.
Auch die Handlung selbst hatte in meinen Augen Licht und Schatten. Die Ideen empfand ich als durchweg kreativ, doch manche Entwicklungen wirkten für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt oder blieben an der Oberfläche. Dadurch fehlte es gelegentlich an Tiefe und Spannung, obwohl viel Potenzial vorhanden gewesen wäre. Einige Abschnitte fühlten sich eher wie eine Abfolge einzelner Episoden an als wie eine durchgehend dichte Geschichte.
Trotzdem punktete das Buch bei mir mit seiner Fantasie, seinen liebenswerten Details und einem insgesamt hoffnungsvollen Ton. Besonders LeserInnen, die märchenhafte Geschichten mögen und sich auf einen besonderen Stil einlassen können, werden hier fündig. Ob man als 10-Jährige/r bereits den tiefgründigeren Gedanken folgen kann und auch die zeitweise etwas düsteren Entwicklungen und Szenen abkann, ist sicherlich sehr verschieden und sollte individuell eingeschätzt werden.
Der Autor erschafft dabei viele atmosphärische Szenen – besonders die fantasievollen, eigenbrötlerischen Figuren ließen sich gut voneinander unterscheiden und bleiben auch nach der Lektüre noch im Gedächtnis. Immer wieder vermittelt die Geschichte zudem kleine, kluge Gedanken und humorvolle Anspielungen, die auch mich als erwachsene Leserin ansprachen.
Allerdings zeigte sich im Verlauf auch eine Schwäche: Der sehr märchenhafte, teils altmodische Schreibstil wirkte auf mich stellenweise etwas holprig und bremste teilweise meinen Lesefluss. Während ich mich zwar mit der Zeit daran gewöhnte, blieb er nicht durchgehend angenehm zu lesen.
Auch die Handlung selbst hatte in meinen Augen Licht und Schatten. Die Ideen empfand ich als durchweg kreativ, doch manche Entwicklungen wirkten für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt oder blieben an der Oberfläche. Dadurch fehlte es gelegentlich an Tiefe und Spannung, obwohl viel Potenzial vorhanden gewesen wäre. Einige Abschnitte fühlten sich eher wie eine Abfolge einzelner Episoden an als wie eine durchgehend dichte Geschichte.
Trotzdem punktete das Buch bei mir mit seiner Fantasie, seinen liebenswerten Details und einem insgesamt hoffnungsvollen Ton. Besonders LeserInnen, die märchenhafte Geschichten mögen und sich auf einen besonderen Stil einlassen können, werden hier fündig. Ob man als 10-Jährige/r bereits den tiefgründigeren Gedanken folgen kann und auch die zeitweise etwas düsteren Entwicklungen und Szenen abkann, ist sicherlich sehr verschieden und sollte individuell eingeschätzt werden.