Fantasievoll, schrullig und ein klein wenig düster
Flora ist ein Mädchen, dass sich am Liebsten mit seiner besonderen Schreibfeder und Tinte beschäftigt und Geschichten über ihre (fiktive) Heldin Harriet zu schreiben. Nachdem ihr Vater schwerkrank ist und der Winter nicht weichen will, macht sie sich auf in den Wald, um ihren Großvater um Rat zu fragen. Dieser schrullige Kerl ermutigt sie, die Maikönigin zu suchen, um sie zu fragen, wo denn der Frühling bleibt. Es beginnt eine fantasievolle und ungewöhnliche Reise mit allerhand außergewöhnlichen Begegnungen.
"Flora Brimble und der verlorene Frühling" ist eine äußerst fantastische Geschichte, die mit großem Ideenreichtum, äußerst schrulligen Charakteren und unerwarteten Wendungen auftrumpft. Während des Lesens staunte ich über die vielen abstrus-humorigen Ideen, die der Autor an den Tag legt und seinen Charakteren auf den Leib geschrieben hat. Den Schreibstil empfand ich als sehr märchenhaft, auch weil in der Geschichte klassische Märchen-Charaktere wie ein Kobold, sprechende Tiere und eine Hexe auftauchen und stets ein moralischer Kompass mitschwingt. Ich persönlich würde deshalb das Buch eher als fantasievolles Märchen bezeichnen, als einen Fantasyroman, muss aber auch zugeben, dass ich bislang nur wenige Fantasybücher gelesen habe.
Teilweise war mir das Buch an Ideenvielfalt etwas zu viel und ich empfand es als überladen und langatmig, was zur Folge hatte, dass ich immer wieder eine Lesepause einlegte. Stellenweise sind Atmosphäre und Handlung auch sehr düster, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob die Altersempfehlung ab 10 Jahren nicht ein wenig in die Höhe geschraubt werden sollte.
Sehr schön empfand ich das gegenseitige Betrachten von Flora und ihrer erdachten Figur Harriet, die im Laufe des Buches zum Leben erweckt wird. Beide spiegeln füreinander das, wovon sie sich für sich selbst mehr wünschen. Im Prinzip gibt das Buch den Lesenden mit, dass es sich lohnt, an sich zu glauben - auch daran, dass man Eigenschaften in sich trägt, die man sich selbst gar nicht zutraut. Außerdem sehe ich es auch als Plädoyer für Fantasie und Kreativität, die man niemals vernachlässigen soll.
Mein Fazit: "Flora Brimble" ist eine fantasievolle und ideenreiche Geschichte über ein vom Schicksal gezeichnetes Mädchen, dass sich mit schrulligen Begleitern in ein märchenhaftes Abenteuer begibt und dabei allerhand fantastische und unerwartete Ereignisse zu bewältigen hat. Stellenweise wirkt das Buch ob der zahlreichen, kreativen Ideen etwas überladen, nichtsdestotrotz lohnt es sich die fabelhaften Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten.
"Flora Brimble und der verlorene Frühling" ist eine äußerst fantastische Geschichte, die mit großem Ideenreichtum, äußerst schrulligen Charakteren und unerwarteten Wendungen auftrumpft. Während des Lesens staunte ich über die vielen abstrus-humorigen Ideen, die der Autor an den Tag legt und seinen Charakteren auf den Leib geschrieben hat. Den Schreibstil empfand ich als sehr märchenhaft, auch weil in der Geschichte klassische Märchen-Charaktere wie ein Kobold, sprechende Tiere und eine Hexe auftauchen und stets ein moralischer Kompass mitschwingt. Ich persönlich würde deshalb das Buch eher als fantasievolles Märchen bezeichnen, als einen Fantasyroman, muss aber auch zugeben, dass ich bislang nur wenige Fantasybücher gelesen habe.
Teilweise war mir das Buch an Ideenvielfalt etwas zu viel und ich empfand es als überladen und langatmig, was zur Folge hatte, dass ich immer wieder eine Lesepause einlegte. Stellenweise sind Atmosphäre und Handlung auch sehr düster, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob die Altersempfehlung ab 10 Jahren nicht ein wenig in die Höhe geschraubt werden sollte.
Sehr schön empfand ich das gegenseitige Betrachten von Flora und ihrer erdachten Figur Harriet, die im Laufe des Buches zum Leben erweckt wird. Beide spiegeln füreinander das, wovon sie sich für sich selbst mehr wünschen. Im Prinzip gibt das Buch den Lesenden mit, dass es sich lohnt, an sich zu glauben - auch daran, dass man Eigenschaften in sich trägt, die man sich selbst gar nicht zutraut. Außerdem sehe ich es auch als Plädoyer für Fantasie und Kreativität, die man niemals vernachlässigen soll.
Mein Fazit: "Flora Brimble" ist eine fantasievolle und ideenreiche Geschichte über ein vom Schicksal gezeichnetes Mädchen, dass sich mit schrulligen Begleitern in ein märchenhaftes Abenteuer begibt und dabei allerhand fantastische und unerwartete Ereignisse zu bewältigen hat. Stellenweise wirkt das Buch ob der zahlreichen, kreativen Ideen etwas überladen, nichtsdestotrotz lohnt es sich die fabelhaften Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten.