Fantasy-Parabel aus einer nieseligen Welt
Bei Markus Raffels „Flora Brimble und der verlorene Frühling“ bin ich definitiv „Cover-Opfer“, erinnerte es mich doch an ein Bild aus meiner Kindheit, jedoch in gruselig-düsterer Version.
Mit düster liegt man gar nicht schlecht, denn die Geschichte spielt in Rye, wo der Winter so gar nicht enden will und man sich nach dem Frühling sehnt. Eine derer, die das auch tut, ist Flora. Sie kauft sich eine Art Zaubertinte, macht sich auf die Suche nach der Maikönigin (die soll den Frühling zurückbringen können) und stolpert in ein aufregendes Abenteuer. Dabei wird sie von einem Kobold und einem sprechenden Eichhörnchen begleitet. Doch sie kämpfen gegen eine mächtige Hexe … Wird es Flora und ihren Genossen gelingen, den Frühling nach Rye zurückzubringen?
Deutlich wird an dieser kurzen Handlungsskizze: Es handelt sich eindeutig um Fantasy und es ist traurig-düster, in einer nieseligen Welt quasi im ewigen Winter und ohne Hoffnung auf Frühling bzw. Besserung zu leben. Genau diese Stimmung beschreibt Markus Raffel sehr gut, sodass man die Geschichte als Parabel auf eine allgemein hoffnungslose Welt lesen kann. Die Fantasy-Elemente bzw. -Figuren mildern dabei die Düsternis ab, das gilt vor allem für Grisold Gänsereiter, den Kobold, und Parzival, das sprechende Eichhörnchen. Sie sind Flora die Stütze, die sie braucht, um ihren mutigen Weg weiterzugehen. Womit wir bei den behandelten Themen wären: Es geht um Ängste, Mut, Hoffnung, Freundschaft, Hilfe, die Macht von Geschichten, verpackt in eine Geschichte, die einen natürlich an so manche bereits Geschriebene erinnern mag (angefangen bei „Momo“ wegen der „Grauigkeit“ bis „Herr der Ringe“ wegen der Quest), aber doch den Lesebedürfnissen heutiger (vor allem weiblichen) Leser ab ca. 10 gerecht werden sollte. Dazu leistet auch der Schreibstil einen Beitrag, denn das Ganze liest sich flüssig, aber nicht langweilig simpel, sodass man in die Geschichte eintauchen und sie sich auch bildlich vorstellen kann. Um nochmals auf das Cover bzw. den Assoziationen dazu zurückzukommen: Es trifft letztlich sehr gut – die Geschichte ist etwas düster, nachdenklich, aber auch fröhlich, nicht unkomplex, sodass sie vieles vereint – definitiv einen Blick wert!
Mit düster liegt man gar nicht schlecht, denn die Geschichte spielt in Rye, wo der Winter so gar nicht enden will und man sich nach dem Frühling sehnt. Eine derer, die das auch tut, ist Flora. Sie kauft sich eine Art Zaubertinte, macht sich auf die Suche nach der Maikönigin (die soll den Frühling zurückbringen können) und stolpert in ein aufregendes Abenteuer. Dabei wird sie von einem Kobold und einem sprechenden Eichhörnchen begleitet. Doch sie kämpfen gegen eine mächtige Hexe … Wird es Flora und ihren Genossen gelingen, den Frühling nach Rye zurückzubringen?
Deutlich wird an dieser kurzen Handlungsskizze: Es handelt sich eindeutig um Fantasy und es ist traurig-düster, in einer nieseligen Welt quasi im ewigen Winter und ohne Hoffnung auf Frühling bzw. Besserung zu leben. Genau diese Stimmung beschreibt Markus Raffel sehr gut, sodass man die Geschichte als Parabel auf eine allgemein hoffnungslose Welt lesen kann. Die Fantasy-Elemente bzw. -Figuren mildern dabei die Düsternis ab, das gilt vor allem für Grisold Gänsereiter, den Kobold, und Parzival, das sprechende Eichhörnchen. Sie sind Flora die Stütze, die sie braucht, um ihren mutigen Weg weiterzugehen. Womit wir bei den behandelten Themen wären: Es geht um Ängste, Mut, Hoffnung, Freundschaft, Hilfe, die Macht von Geschichten, verpackt in eine Geschichte, die einen natürlich an so manche bereits Geschriebene erinnern mag (angefangen bei „Momo“ wegen der „Grauigkeit“ bis „Herr der Ringe“ wegen der Quest), aber doch den Lesebedürfnissen heutiger (vor allem weiblichen) Leser ab ca. 10 gerecht werden sollte. Dazu leistet auch der Schreibstil einen Beitrag, denn das Ganze liest sich flüssig, aber nicht langweilig simpel, sodass man in die Geschichte eintauchen und sie sich auch bildlich vorstellen kann. Um nochmals auf das Cover bzw. den Assoziationen dazu zurückzukommen: Es trifft letztlich sehr gut – die Geschichte ist etwas düster, nachdenklich, aber auch fröhlich, nicht unkomplex, sodass sie vieles vereint – definitiv einen Blick wert!