Mutig und fantasievoll
Im ersten Moment fand ich das Cover des Kinderbücher etwas kitschig. Aber ich vergaß, dass es nicht für mein Alter sondern für 10jährige gestaltet und geschrieben wurde. Wenn ich das berücksichtigen, ist es genau richtig gestaltet. Und Blumen ziehen sich im Buch und am Buchschnitt als Illustrationen fort.
Unsere Heldin heißt nicht umsonst Flora. Leicht ist ihr Leben ohne Mutter und mit einem kranken Vater in einer dauerhaft kühl-verregneten Jahreszeit definitiv nicht. Ihre Fantasie lebt sie in selbstgeschriebenen Geschichten um eine *gleichaltrige Heldin aus, geschrieben in besonderer Tinte. Der Frühling will nicht wieder kommen. Und das möchte Flora ändern, sie hat keine große Alternativen. So versucht sie ihren Großvater im Wald zu finden, mit dem Wissen, dass er seltsam sein soll und sie seinen Wohnort nicht wirklich kennt. Flora ist ein Mädchen mit Fantasie und Tatkraft, mit Mut. Ihr Leben ist nicht ganz einfach und darüber täuscht auch all der fantastische Part nicht hinweg. Mit einer schönen Sprache, manchmal mit einem Lächeln aber auch etwas melancholisch, werden Flora, ihr Großvater und das sprechende Eichhörnchen eingeführt. Natürlich gibt es noch mehr "besondere" Protagonist*innen, da mag ich nicht zu viel spoilern. So fantasievoll die Geschichte ist, werden Kinder trotzdem mit ihren Problemen ernst genommen: anders zu sein und dadurch Mobbing ausgesetzt zu sein, Einsamkeit, Traurigkeit und Krankheit. Wie hole ich den Frühling zurück? Fantasie gibt Kraft. Und sei es nur eine ausgedacht Heldin: was würde Harriet tun?
Unsere Heldin heißt nicht umsonst Flora. Leicht ist ihr Leben ohne Mutter und mit einem kranken Vater in einer dauerhaft kühl-verregneten Jahreszeit definitiv nicht. Ihre Fantasie lebt sie in selbstgeschriebenen Geschichten um eine *gleichaltrige Heldin aus, geschrieben in besonderer Tinte. Der Frühling will nicht wieder kommen. Und das möchte Flora ändern, sie hat keine große Alternativen. So versucht sie ihren Großvater im Wald zu finden, mit dem Wissen, dass er seltsam sein soll und sie seinen Wohnort nicht wirklich kennt. Flora ist ein Mädchen mit Fantasie und Tatkraft, mit Mut. Ihr Leben ist nicht ganz einfach und darüber täuscht auch all der fantastische Part nicht hinweg. Mit einer schönen Sprache, manchmal mit einem Lächeln aber auch etwas melancholisch, werden Flora, ihr Großvater und das sprechende Eichhörnchen eingeführt. Natürlich gibt es noch mehr "besondere" Protagonist*innen, da mag ich nicht zu viel spoilern. So fantasievoll die Geschichte ist, werden Kinder trotzdem mit ihren Problemen ernst genommen: anders zu sein und dadurch Mobbing ausgesetzt zu sein, Einsamkeit, Traurigkeit und Krankheit. Wie hole ich den Frühling zurück? Fantasie gibt Kraft. Und sei es nur eine ausgedacht Heldin: was würde Harriet tun?