Wunderschön gestaltet, aber nicht ganz unser Abenteuer
Schon auf den ersten Blick fällt dieses Buch auf. Das Cover ist ein echter Hingucker und hat bei uns sofort Neugier geweckt. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen an die Geschichte, die sich letztlich jedoch anders entwickelt hat, als wir vermutet hatten.
Der Einstieg rund um Flora und das kleine Dorf Rye hat uns zunächst sehr gut gefallen. Die Idee eines Frühlings, der einfach nicht kommen will, schafft eine märchenhafte Atmosphäre und macht neugierig auf die Suche nach der geheimnisvollen Maikönigin. Auch die fantastischen Begleiter, insbesondere der schrullige Kobold und das sprechende Eichhörnchen, sorgen immer wieder für humorvolle Momente.
Überraschend schnell verlässt die Geschichte jedoch ihre anfänglichen Pfade und taucht tief in eine fantastische Welt ein. Diese Welt ist durchaus interessant und voller kreativer Ideen, verändert sich aber im Verlauf der Handlung so stark, dass wir manchmal das Gefühl hatten, eine ganz andere Geschichte zu lesen als zu Beginn. Dadurch ging für uns ein Teil der Faszination verloren, die der Auftakt aufgebaut hatte.
Hinzu kommt, dass Flora ab einem bestimmten Punkt nicht mehr die zentrale Figur der Handlung bleibt. Da wir uns gerade mit ihr angefreundet hatten und ihre Entwicklung weiterverfolgen wollten, empfanden wir diesen Wechsel als etwas enttäuschend. Die Geschichte verlagert ihren Fokus zunehmend auf andere Figuren und Themen, was zwar erzählerisch gewollt ist, uns aber emotional weniger abgeholt hat.
Inhaltlich ist das Buch deutlich philosophischer, als man zunächst erwarten würde. Es beschäftigt sich mit Hoffnung, Angst, Geschichten und deren Bedeutung. Viele Gedanken darin sind interessant und regen zum Nachdenken an. Gleichzeitig richtet sich die Handlung dadurch weniger an Leserinnen und Leser, die vor allem ein klassisches Fantasy-Abenteuer erwarten. Der Humor lockert die Geschichte immer wieder auf und einige Ideen sind angenehm ungewöhnlich.
Insgesamt ist dies ein originelles und mutiges Kinderbuch, das vieles anders macht als vergleichbare Fantasygeschichten. Die starke Gestaltung, die fantasievollen Einfälle und die besonderen Figuren sprechen für das Buch. Uns konnte die Entwicklung der Handlung jedoch nicht vollständig überzeugen, da wir etwas anderes erwartet hatten und der Fokuswechsel unseren Zugang zur Geschichte erschwert hat. Daher bleibt am Ende ein interessanter, aber nicht vollständig gelungener Leseeindruck.
Der Einstieg rund um Flora und das kleine Dorf Rye hat uns zunächst sehr gut gefallen. Die Idee eines Frühlings, der einfach nicht kommen will, schafft eine märchenhafte Atmosphäre und macht neugierig auf die Suche nach der geheimnisvollen Maikönigin. Auch die fantastischen Begleiter, insbesondere der schrullige Kobold und das sprechende Eichhörnchen, sorgen immer wieder für humorvolle Momente.
Überraschend schnell verlässt die Geschichte jedoch ihre anfänglichen Pfade und taucht tief in eine fantastische Welt ein. Diese Welt ist durchaus interessant und voller kreativer Ideen, verändert sich aber im Verlauf der Handlung so stark, dass wir manchmal das Gefühl hatten, eine ganz andere Geschichte zu lesen als zu Beginn. Dadurch ging für uns ein Teil der Faszination verloren, die der Auftakt aufgebaut hatte.
Hinzu kommt, dass Flora ab einem bestimmten Punkt nicht mehr die zentrale Figur der Handlung bleibt. Da wir uns gerade mit ihr angefreundet hatten und ihre Entwicklung weiterverfolgen wollten, empfanden wir diesen Wechsel als etwas enttäuschend. Die Geschichte verlagert ihren Fokus zunehmend auf andere Figuren und Themen, was zwar erzählerisch gewollt ist, uns aber emotional weniger abgeholt hat.
Inhaltlich ist das Buch deutlich philosophischer, als man zunächst erwarten würde. Es beschäftigt sich mit Hoffnung, Angst, Geschichten und deren Bedeutung. Viele Gedanken darin sind interessant und regen zum Nachdenken an. Gleichzeitig richtet sich die Handlung dadurch weniger an Leserinnen und Leser, die vor allem ein klassisches Fantasy-Abenteuer erwarten. Der Humor lockert die Geschichte immer wieder auf und einige Ideen sind angenehm ungewöhnlich.
Insgesamt ist dies ein originelles und mutiges Kinderbuch, das vieles anders macht als vergleichbare Fantasygeschichten. Die starke Gestaltung, die fantasievollen Einfälle und die besonderen Figuren sprechen für das Buch. Uns konnte die Entwicklung der Handlung jedoch nicht vollständig überzeugen, da wir etwas anderes erwartet hatten und der Fokuswechsel unseren Zugang zur Geschichte erschwert hat. Daher bleibt am Ende ein interessanter, aber nicht vollständig gelungener Leseeindruck.