Brutal und erst einmal überfordernd
"Flut aus schwarzem Stahl" beginnt so, wie das Cover es vermuten lässt, sehr sehr sehr blutig und explizit mit einer langen Kampfschilderung, die an Brutalität wahrlich nicht vermissen lässt. Mich hat der unvermittelte Einstieg mit den vielen Figuren und den direkt zwei Kulturen etwas überfordert und persönlich bin ich auch kein Fan von so überexpliziten und ausführlichen Gewaltschilderungen. Besser wurde es für mich im zweiten Kapitel, wenn der Fokus auf die Frauen wechselt - die sind es auch, die mich an der Geschichte interessieren würden. Spuren von uralter Magie scheinen auch durch den Roman zu wehen, am Endpunkt der Leseprobe ist das alles noch sehr undurchsichtig, so dass ich noch nicht ganz weiß, zu was ich beim Weiterlesen gebeten wäre. Es hat viel von Wikingerüberfällen, die jedoch auch eher patriarchal geprägt sind, während es hier immerhin eine weibliche Gegenwelt zu geben scheint.