Ryans düstere Rückkehr in eine Welt voller Verrat und nordischer Härte.

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
fönbo Avatar

Von

Die Handlung beginnt ohne langes Zögern mit einer dichten, beklemmenden Atmosphäre, die sofort klarmacht, dass hier niemand sicher ist.

Im Zentrum der Figuren steht die junge Thera, deren Schicksal eng mit den politischen Intrigen und den herannahenden Kriegsschiffen verknüpft ist.

Anthony Ryan beweist in gewaltiger und bildhafter Sprache sein Talent für einen komplexen Aufbau der Geschichte, indem er verschiedene Handlungsstränge geschickt miteinander verwebt. Man merkt schnell, dass die Welt von Ascarlia tiefgründig ausgearbeitet ist und weit über ein klassisches Gut-Gegen-Böse-Schema hinausgeht.

Der Aufbau der Kapitel sorgt für ein hohes Tempo, lässt aber genug Raum, um die Verzweiflung der Charaktere greifbar zu machen.

Das Cover wirkt durch die düsteren Symbole wie eine Warnung vor der unerbittlichen Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Inhaltlich wirft uns diese Leseprobe mitten in ein Reich, das am Abgrund steht und von einer gnadenlosen Bedrohung aus dem Norden heimgesucht wird.