Alte Feinde und Magische Begebenheiten
Band 1 der Reihe Zeit des Zorns von Anthony Ryan als Auftakt verdient solide 3.5 von 5 Sternen, denn die Geschichte hat Potential, der Beginn war jedoch intensiv. Für eine Fantasy-Geschichte ist es nicht ungewöhnlich, Sagen und Mythen einzubauen, eine Vielzahl von Charakteren einzuführen und eine Karte zu beinhalten, die ein großes world-building verspricht. Wie der Autor – von dem ich schon zwei andere Reihen gelesen habe – die Geschichte beginnt, fand ich hier etwas zerstreut.
Wie gewohnt wechselt die Erzählung in jedem Kapitel die Sichtweise. Hier entspricht das den vier Hauptprotagonisten Ruhlin, Thera, Felnir und Elvine. Wirklich ein Gefühl für den Charakter aufbauen, d.h. mit ihm/ihr auf der Reise mitfiebern, ging zu Beginn nur bei Ruhlin. Vermutlich liegt das an dem großen world-building, den vielen Erzählungen aus vergangenen Abenteuern, Sagen und Geschichte der Welt, sodass die Bedeutung des Charakters ein wenig verloren ging. Es werden ganze Völker beschrieben, Religionen und Politik spielen eine Rolle und viele neue Begriffe erwähnt, und das alles in einem so rasanten Tempo, dass die Agenda der Figur etwas auf der Strecke blieb. Nur bei Ruhlin war das nicht so, da er wahrscheinlich zu Beginn bloß ein Fischer am Rande der Welt ist. Er wächst bei der Großmutter auf und der Leser erfährt im Kleinen wie die Welt funktioniert. Die drei anderen Charaktere sind im Vergleich mit den Königinnen des Reiches verbunden.
Ein weiter Faktor, der etwas schade war, betrifft das Ende: es war vorhersehbar. Meilenweit. Jedoch hier eine Aufzählung einiger guter Punkte.
Die Geschichten der Charakter neben Ruhlins werden mit dem Voranschreiten der Erzählung klarer und wecken die Neugier. Die Geschichte der Welt ist durchdacht und der Autor spiegelt die Konsequenzen der Vergangenheit für die gegenwärtige Geschichte wider. Zuerst weckt die Welt einen mittelalterlichen Flair, doch immer mehr werden magische Elemente deutlich. Fragen, die der Leser sich in einem Kapitel stellt, werden in dem der anderen Figur beantwortet. Die Perspektive der Gelehrtin, die wie ein Archäologe nach verlorenem Wissen sucht, die anderen, die nach Ruhm und Anerkennung streben; mit der Zeit verfolgt man die Geschichten jedes Einzelnen gerne und hat einen klareren Blick auf die Fantasiewelt.
Da es der Auftakt einer Reihe ist, tendiere ich zu 3.5 Sternen, vergebe deshalb 4 von 5 als Bewertung, und glaube fest, dass der Autor mit dem etablierten Grundwissen des ersten Bandes in den weiteren noch tiefer in die einzelnen Handlungsstränge eintauchen kann.
Wie gewohnt wechselt die Erzählung in jedem Kapitel die Sichtweise. Hier entspricht das den vier Hauptprotagonisten Ruhlin, Thera, Felnir und Elvine. Wirklich ein Gefühl für den Charakter aufbauen, d.h. mit ihm/ihr auf der Reise mitfiebern, ging zu Beginn nur bei Ruhlin. Vermutlich liegt das an dem großen world-building, den vielen Erzählungen aus vergangenen Abenteuern, Sagen und Geschichte der Welt, sodass die Bedeutung des Charakters ein wenig verloren ging. Es werden ganze Völker beschrieben, Religionen und Politik spielen eine Rolle und viele neue Begriffe erwähnt, und das alles in einem so rasanten Tempo, dass die Agenda der Figur etwas auf der Strecke blieb. Nur bei Ruhlin war das nicht so, da er wahrscheinlich zu Beginn bloß ein Fischer am Rande der Welt ist. Er wächst bei der Großmutter auf und der Leser erfährt im Kleinen wie die Welt funktioniert. Die drei anderen Charaktere sind im Vergleich mit den Königinnen des Reiches verbunden.
Ein weiter Faktor, der etwas schade war, betrifft das Ende: es war vorhersehbar. Meilenweit. Jedoch hier eine Aufzählung einiger guter Punkte.
Die Geschichten der Charakter neben Ruhlins werden mit dem Voranschreiten der Erzählung klarer und wecken die Neugier. Die Geschichte der Welt ist durchdacht und der Autor spiegelt die Konsequenzen der Vergangenheit für die gegenwärtige Geschichte wider. Zuerst weckt die Welt einen mittelalterlichen Flair, doch immer mehr werden magische Elemente deutlich. Fragen, die der Leser sich in einem Kapitel stellt, werden in dem der anderen Figur beantwortet. Die Perspektive der Gelehrtin, die wie ein Archäologe nach verlorenem Wissen sucht, die anderen, die nach Ruhm und Anerkennung streben; mit der Zeit verfolgt man die Geschichten jedes Einzelnen gerne und hat einen klareren Blick auf die Fantasiewelt.
Da es der Auftakt einer Reihe ist, tendiere ich zu 3.5 Sternen, vergebe deshalb 4 von 5 als Bewertung, und glaube fest, dass der Autor mit dem etablierten Grundwissen des ersten Bandes in den weiteren noch tiefer in die einzelnen Handlungsstränge eintauchen kann.