Atemberaubendes Fantasy-Epos mit Mittelalter-Vibes
„Flut aus schwarzem Stahl“ ist der Auftakt des neuen, spannenden Fantasy-Epos von Anthony Ryan – mit mittelalterlicher Atmosphäre, großen Schlachten und sagenhaften Welten.
Um was geht es?
Das sagenumwobene Reich Ascarlia wird schon seit sehr langer Zeit von drei Schwesterköniginnen regiert. Als auf einmal aus den Randgebieten Lieferungen ausbleiben, schicken die Schwesterköniginnen Thera Speldrenda, Vellihr der Gerechtigkeit, mit einer Menda los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Bald häufen sich die Anzeichen, dass eine fremdländische Macht sich aufmacht, das Reich Ascarlia einzunehmen. Wer sind die fremdländischen „Besucher“, die mit beispielloser Gewalt vorgehen? Und was steckt hinter ihrem plötzlichen Auftauchen?
Das Buch wird in vier Handlungssträngen und damit aus vier völlig unterschiedlichen Sichtweisen geschildert. Da ist Thera Speldranda, Vellihr der Gerechtigkeit und Dienerin der Schwesterköniginnen – eine beispiellose, zielstrebige Kriegerin. Ihr Bruder Felnir nimmt ebenfalls Aufträge von seinem Großvater und den Schwesterköniginnen an – die Drecksarbeit – um sich von einer alten Schuld reinzuwaschen. Handlungsstrang drei wird aus Sicht der jungen, hochintelligenten Gelehrten und Schreiberin Elvine Jurest geschildert. Da sie einem alten verbotenen Glauben anhing, ist sie nun gezwungen, für die Schwesterköniginnen zu arbeiten, sonst drohen ihr und ihrer Mutter drakonische Strafen. Und zu guter Letzt haben wir noch Ruhlin, der während eines Angriffs auf sein Dorf eine ihm unbekannte, urtümliche Kraft entfesselt und als Feuerblut gefangen genommen wird.
In den vier verschiedenen Handlungssträngen erfahren wir mehr über die Lebenswege unserer Protagonisten sowie über die Geschichten der zahlreichen sie unterstützenden oder herausfordernden Nebencharaktere. Gleichzeitig lernen wir je nach Hauptcharakter die Schwesterköniginnen, Ascarlia, die Altvar, den verbotenen Glauben, ferne Welten, urtümliche Mächte und vieles mehr kennen. Auch wenn sich die Handlungsstränge noch kaum verbunden haben, von einer leichten Überschneidung von Thera und Felnir mal abgesehen, treiben alle die Haupthandlung voran. Man verfolgt gespannt die einzelnen Geschichten und weiß doch, dass alles auf eine große Geschichte hinführt – wenn nicht in diesem Band, dann doch in einer der Folge-Bände, auf die ich jetzt schon gespannt warte.
Anthony Ryan schafft es, die einzelnen Handlungsstränge so spannend zu gestalten, dass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die sich abwechselnden Handlungsstränge bringen zusätzliche Dynamik in die Handlung. Da müssen dann einfach drei „Zwischenkapitel“ gelesen werden, damit man weiß, wie der Lieblingshandlungsstrang weitergeht 😊 Anthony Ryan erschafft zudem eine faszinierende Welt, gespickt mit Elementen aus Fantasy und Mittelalter – etwas das ich persönlich liebe. Besonders gut gefallen haben mir auch die Rückbezüge auf die Trilogie „Der stählerne Bund“, die ich verschlungen habe. Ich habe mich immer gefreut, wenn die Märtyrerin, Albermaine und Alwyn Scribe erwähnt wurden. Ich glaube aber, dass man als neu hinzugekommener Leser auch keine „Verständnisprobleme“ hat, wenn man den „Stählernen Bund“ nicht gelesen hat. Denn die wichtigsten Punkte werden kurz wiederholt.
Fazit:
„Flut aus schwarzem Stahl“ ist der Auftakt eines neuen faszinierenden Fantasy-Epos von Anthony Ryan. Wer sich gerne in sagenumwobenen, fiktiven mittelalterlichen Welten bewegt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Fans von historischen Romanen, die einer Prise Fantasy gegenüber aufgeschlossen sind, auch schöne Lesestunden haben. Mich persönlich hat die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen und mitgerissen und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die Fortsetzung.
Um was geht es?
Das sagenumwobene Reich Ascarlia wird schon seit sehr langer Zeit von drei Schwesterköniginnen regiert. Als auf einmal aus den Randgebieten Lieferungen ausbleiben, schicken die Schwesterköniginnen Thera Speldrenda, Vellihr der Gerechtigkeit, mit einer Menda los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Bald häufen sich die Anzeichen, dass eine fremdländische Macht sich aufmacht, das Reich Ascarlia einzunehmen. Wer sind die fremdländischen „Besucher“, die mit beispielloser Gewalt vorgehen? Und was steckt hinter ihrem plötzlichen Auftauchen?
Das Buch wird in vier Handlungssträngen und damit aus vier völlig unterschiedlichen Sichtweisen geschildert. Da ist Thera Speldranda, Vellihr der Gerechtigkeit und Dienerin der Schwesterköniginnen – eine beispiellose, zielstrebige Kriegerin. Ihr Bruder Felnir nimmt ebenfalls Aufträge von seinem Großvater und den Schwesterköniginnen an – die Drecksarbeit – um sich von einer alten Schuld reinzuwaschen. Handlungsstrang drei wird aus Sicht der jungen, hochintelligenten Gelehrten und Schreiberin Elvine Jurest geschildert. Da sie einem alten verbotenen Glauben anhing, ist sie nun gezwungen, für die Schwesterköniginnen zu arbeiten, sonst drohen ihr und ihrer Mutter drakonische Strafen. Und zu guter Letzt haben wir noch Ruhlin, der während eines Angriffs auf sein Dorf eine ihm unbekannte, urtümliche Kraft entfesselt und als Feuerblut gefangen genommen wird.
In den vier verschiedenen Handlungssträngen erfahren wir mehr über die Lebenswege unserer Protagonisten sowie über die Geschichten der zahlreichen sie unterstützenden oder herausfordernden Nebencharaktere. Gleichzeitig lernen wir je nach Hauptcharakter die Schwesterköniginnen, Ascarlia, die Altvar, den verbotenen Glauben, ferne Welten, urtümliche Mächte und vieles mehr kennen. Auch wenn sich die Handlungsstränge noch kaum verbunden haben, von einer leichten Überschneidung von Thera und Felnir mal abgesehen, treiben alle die Haupthandlung voran. Man verfolgt gespannt die einzelnen Geschichten und weiß doch, dass alles auf eine große Geschichte hinführt – wenn nicht in diesem Band, dann doch in einer der Folge-Bände, auf die ich jetzt schon gespannt warte.
Anthony Ryan schafft es, die einzelnen Handlungsstränge so spannend zu gestalten, dass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die sich abwechselnden Handlungsstränge bringen zusätzliche Dynamik in die Handlung. Da müssen dann einfach drei „Zwischenkapitel“ gelesen werden, damit man weiß, wie der Lieblingshandlungsstrang weitergeht 😊 Anthony Ryan erschafft zudem eine faszinierende Welt, gespickt mit Elementen aus Fantasy und Mittelalter – etwas das ich persönlich liebe. Besonders gut gefallen haben mir auch die Rückbezüge auf die Trilogie „Der stählerne Bund“, die ich verschlungen habe. Ich habe mich immer gefreut, wenn die Märtyrerin, Albermaine und Alwyn Scribe erwähnt wurden. Ich glaube aber, dass man als neu hinzugekommener Leser auch keine „Verständnisprobleme“ hat, wenn man den „Stählernen Bund“ nicht gelesen hat. Denn die wichtigsten Punkte werden kurz wiederholt.
Fazit:
„Flut aus schwarzem Stahl“ ist der Auftakt eines neuen faszinierenden Fantasy-Epos von Anthony Ryan. Wer sich gerne in sagenumwobenen, fiktiven mittelalterlichen Welten bewegt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Fans von historischen Romanen, die einer Prise Fantasy gegenüber aufgeschlossen sind, auch schöne Lesestunden haben. Mich persönlich hat die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen und mitgerissen und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die Fortsetzung.