Epische Wikinger-Fantasy
Der Reihenauftakt „Flut aus schwarzem Stahl“ spielt in derselben Welt wie Anthony Ryans Trilogie um den stählernen Bund, hat allerdings einen anderen geographischen Fokus. Man muss die Trilogie nicht gelesen haben, aber der Roman hier enthält ein paar Spoiler.
Nach dieser kurzen Warnung, worum geht es in „Flut aus schwarzem Stahl“? Im Mittelpunkt steht Ascarlia, ein von drei Schwesterköniginnen regiertes Reich aus vielen Insel, dessen Kultur Anklänge an Wikinger hat. Doch alte Geschichten bleiben nicht tot und die Bewohner der Inseln sehen sich Intrigen eines vernichtet geglaubten Kultes und brutalen Überfällen eines unbekannten Feindes ausgesetzt. Erzählt wird aus den Perspektiven eines Gefangenen, einer Justizvollstreckerin, eines in Ungnade Gefallenen und einer Gelehrten. Die großen politischen Momente werden geschickt mit persönlichen Schicksalen verknüpft, ich persönlich fand allerdings, dass zwei der Perspektivcharaktere (Thera und Felnir) besser und detaillierter ausgearbeitet waren, als ihre Konterparte. Generell ist der Roman eher handlungsorientiert als durch die Entscheidungen der Charakter getrieben. Das heißt nicht, dass Figuren nervig passiv bleiben, aber der Fokus liegt klar auf dem großen Ganzen. Manche der Nebenfiguren waren derart interessant, dass sie geradezu die Show stahlen.
Viele Kapitel enden auf Cliffhangern, von denen manche etwas bemüht wirkten, weil man als Leser schnell ein Gefühl dafür bekommt, welche Figuren durch den Plot geschützt werden und definitiv (noch) nicht sterben werden. Die Handlung war stellenweise etwas langsamer, aber die Perspektivwechsel und die anhaltend gelungene Atmosphäre haben darüber hinweggeholfen.
Das Buch endet je nach Handlungsstrang, wie sollte es anders sein, mit spannenden Plottwists, fiesen Cliffhangern oder relativ offen. Ich werde den nächsten Band auf jeden Fall lesen.
Alles in allem ein toller Reihenauftakt für Fans von Fantasy mit Wikinger-Vibes und Leser von Anthony Ryan.
Nach dieser kurzen Warnung, worum geht es in „Flut aus schwarzem Stahl“? Im Mittelpunkt steht Ascarlia, ein von drei Schwesterköniginnen regiertes Reich aus vielen Insel, dessen Kultur Anklänge an Wikinger hat. Doch alte Geschichten bleiben nicht tot und die Bewohner der Inseln sehen sich Intrigen eines vernichtet geglaubten Kultes und brutalen Überfällen eines unbekannten Feindes ausgesetzt. Erzählt wird aus den Perspektiven eines Gefangenen, einer Justizvollstreckerin, eines in Ungnade Gefallenen und einer Gelehrten. Die großen politischen Momente werden geschickt mit persönlichen Schicksalen verknüpft, ich persönlich fand allerdings, dass zwei der Perspektivcharaktere (Thera und Felnir) besser und detaillierter ausgearbeitet waren, als ihre Konterparte. Generell ist der Roman eher handlungsorientiert als durch die Entscheidungen der Charakter getrieben. Das heißt nicht, dass Figuren nervig passiv bleiben, aber der Fokus liegt klar auf dem großen Ganzen. Manche der Nebenfiguren waren derart interessant, dass sie geradezu die Show stahlen.
Viele Kapitel enden auf Cliffhangern, von denen manche etwas bemüht wirkten, weil man als Leser schnell ein Gefühl dafür bekommt, welche Figuren durch den Plot geschützt werden und definitiv (noch) nicht sterben werden. Die Handlung war stellenweise etwas langsamer, aber die Perspektivwechsel und die anhaltend gelungene Atmosphäre haben darüber hinweggeholfen.
Das Buch endet je nach Handlungsstrang, wie sollte es anders sein, mit spannenden Plottwists, fiesen Cliffhangern oder relativ offen. Ich werde den nächsten Band auf jeden Fall lesen.
Alles in allem ein toller Reihenauftakt für Fans von Fantasy mit Wikinger-Vibes und Leser von Anthony Ryan.