Intensiv, gut!

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proeschi1971 Avatar

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Flut aus schwarzem Stahl hat mich beim Lesen vor allem durch seine dichte, leidenschaftliche Atmosphäre beeindruckt, die sofort einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Schon nach wenigen Kapiteln spürt man, dass dieser Roman mehr ist als nur ein Fantasy‑Epos: Er hat diese besondere Mischung aus Rohheit, Emotionalität und epischem Atem, bei der ich nicht einfach nur gelesen, sondern erlebt habe. Obwohl sich das Buch anfühlt wie der Auftakt einer großen Saga, vermittelt es schon im ersten Band eine eigene Wucht, die mich oft innehalten ließ, weil gewisse Szenen nachklingen, auch wenn ich gerade nicht lese. Was mich besonders fasziniert hat, ist, wie stark ich mich mit der Stimmung der Welt und den inneren Bewegungen der Figuren verbunden fühlte. Bei Fantasy‑Geschichten ist mir die emotionale Resonanz oft genauso wichtig wie der Plot, und hier hat sie für mich wirklich funktioniert: Die Figuren wirken nicht nur als Teil einer epischen Handlung, sondern haben eine Präsenz, die ich gespürt habe, als wären sie für einen Moment real. Dieses Gefühl von Nähe und innerer Spannung hat mir das Lesen selbst in ruhigeren Momenten interessant gemacht.