spannende Fantasy mit Wikingertouch

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mamavondrei Avatar

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"Flut aus schwarzem Stahl" lässt uns direkt und ohne Vorwarnung in eine sehr brutale und raue nordische Welt eintauchen. Wir starten an einem Küstenort und erleben schon gleich im ersten Kapitel mit, wie ein ganzes Dorf ausgelöscht wird. Ruhlin aus dessen Sicht wir dieses erste Kapitel erleben scheint sich vor lauter Wut und Verzweiflung in ein mythisches Wesen zu verwandeln und wir werden ihn weiterhin begleiten.
Aber neben dieser ersten Perspektive erleben wir diese mythische raue Welt noch aus drei weiteren Perspektiven. Aus der von Thera, Fehlin und Elvira.
Dieser stete Perspektivwechsel führt zum Einen dazu, dass wir die Welt und das Leben in dieser aus verschiednen Blickwinkeln betrachten können. Gleichzeitig muss man sich als Leser oder Leserin auch immer wieder auf den neuen Charakter, dessen Perspektive man einnimmt, einlassen und sich an zurückliegendes erinnern.
Das Buch nimmt uns auf eine brutale Weise direkt mit, so dass wir ohne Vorwarnung ins kalte Wasser geworfen werden. Die Begrifflichkeiten, welche der Geschichte einen Wikingertouch geben sollen, waren für mich eine kleine Herausforderung, aber mit zunehmendem Lesefortschritt, bin ich auch damit immer besser zurecht gekommen.
Dieses Buch ist kein sanftdahintreibender Fantasyroman, sondern hier geht es auf jeden Fall härter zu und das Gesamtwerk ist sehr gelungen und ist ein gelungen Auftakt einer neuen Reihe.